Christian Tomiczek wird 50
Linhart R.

HR Dipl.-Ing.Dr. Christian Tomiczek wird 50

Foto BFW, TomiczekHR Dipl.-Ing. Dr. Christian Tomiczek, Leiter des Instituts für Forstschutz des BFW, feiert am 21. Dezember 2002 seinen 50. Geburtstag. Tomiczek wurde in Wien geboren und studierte an der Universität für Bodenkultur, an der er 1982 mit einer Dissertation über "Die Ursachen des Kiefernsterbens in Niederösterreich" promovierte. Am Institut für Forstschutz arbeitet Tomiczek seit Anfang 1979. 1994 wurde er zum Leiter der Abteilung "Integrierter Forstschutz" bestellt, 1995 Leiter des Instituts für Forstschutz.

In Krisensituationen immer zur Stelle
Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen Baumschäden, Baumkrankeiten, Christbaumfragen, forstliche Komplexkrankheiten, phytosanitäre Fachfragen, Rotfäule, Splintholznematoden, Wurzelfäule und Wurzelschäden. In aktuellen Krisensituationen - ob Schadinsekten, Pilzkrankheiten, Wildtiere, Sturm-, Rauhreif-, Eis- oder Schnee Auslöser sind - Christian Tomiczek und seine Leute vom Institut für Forstschutz des BFW sind immer zur Stelle. Sie liefern wissenschaftliche Klärungen und praxisorientierte Lösungsversuche für plötzlich auftretende wie auch für langfristige forstliche Probleme. Der Kontakt zur Forstpraxis aber auch zur breiten Öffentlichkeit und den Medien ist ein wesentliches Merkmal der Arbeit Tomiczeks und seines Instituts; u.a. gibt er die Fachzeitschrift "Forstschutz aktuell" heraus.

Neu: Bundesamtstätigkeit
Neu ist seit 1. Jänner 2002 die Bundesamtstätigkeit, in deren Rahmen Dr. Tomiczek und sein Institut die amtliche Kontrolle von Forstpflanzen und Forstpflanzenerzeugnissen nach dem Pflanzenschutzgesetz von 1995 durchführen, Bescheide ausstellen und Maßnahmen anordnen.

Internationale Aktivitäten
Neben der wissenschaftlichen und Beratungstätigkeit, die in zahlreichen Publikationen Niederschlag gefunden hat, ist Tomiczek u.a. auch als gerichtlich beeideter Sachverständiger und als Experte im Rahmen der EU tätig. Auf dem internationalen Parkett ist Christian Tomiczek seit vielen Jahren in der IUFRO (Internationaler Verband Forstlicher Forschungsanstalten) aktiv und ist derzeit Leiter der IUFRO-Subject Group "Pathology". Einblick in die Forstschutzsituation anderer Länder gewann er auf forstlichen Studienreisen in europäische Nachbarländer, nach Nordamerika, Asien und Afrika .

Weitere Informationen: Institut für Forstschutz http://bfw.ac.at/db/personen.anzeige?person_id_in=238

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