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Aufgaben
Aufbau, Erhaltung und Nutzung von Waldbeständen unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte sind die zentrale Institutsaufgabe, im Detail:
- Erfassung des Waldwachstums als Nachhaltigkeitskriterium
Ein Arbeitsschwerpunkt des Instituts liegt auf der langfristigen Feststellung der Leistung bestimmter Einzelbäume, Baumarten, Waldbestände und Forstbetriebe nach Menge, Qualität und Wert sowie die Untersuchung aller für das Zustandekommen dieser Leistung wesentlichen Einflußfaktoren. Nur differenzierte Erkenntnisse über das Wachstum der Waldbäume und ihrer Bestände ermöglichen eine wirtschaftlich effiziente und ökologisch vertretbare Steuerung der forstlichen Ökosysteme im Sinne der Nachhaltigkeit.
- Prüfung von waldbaulichen Behandlungskonzepten
Viele Forschungsvorhaben widmen sich durch Erfassung von Wachstums- und Zuwachsdaten der Prüfung waldbaulicher Behandlungskonzepte. Die betriebswirtschaftliche Analyse der Wuchs- und Wertleistung verschiedener Behandlungsvarianten auf Dauerversuchsflächen ergibt unverzichtbare Entscheidungshilfen, auf deren Basis der forstlichen Praxis im Rahmen von Publikationen, Seminaren und Exkursionen kostenoptimierte Behandlungskonzepte vermittelt werden. Die Datenbestände dieser Versuche bilden die Grundlage für die weiterführende Forschungsarbeit.
- Prüfung von Arbeitsverfahren
Der Bereich der Forsttechnik untersucht die Arbeitsproduktivität von Teilarbeiten forstlicher Arbeitssysteme. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht dabei die mechanisierte Holzernte, sie stellt die größte Kostenstelle im Forstbetrieb dar. Die forstliche Praxis wird laufend in Fachmedien und Vorträgen über die Ergebnisse informiert
- Erfassung von Waldschäden
Die Erfassung von Waldschäden im Sinne der Convention on Long-range Transboundary Air Pollution der UN/ECE als pan-europäisches Monitoring bzw. der Verordnung "Forest Focus" der Europäischen Union zum Schutz der Wälder (VO 2152/2003) und die Koordination aller diesbezüglicher nationalen Aktivitäten stellen einen Aufgabenbereich mit zunehmender Bedeutung dar.
- Dendrochronologie
Das angesammelte Know-how auf dem Gebiet der Waldwachstumskunde und der forstlichen Ertragskunde, im speziellen die Erfahrung und die vorhandenen Anlagen für Jahrringanalysen ermöglichen die kompetente Erstellung von zuwachskundlichen bzw. dendrochronologischen Gutachten zur Bewertung von Schadeinflüssen und anderen Fragestellungen.
- Weitere Informationen zur Entwicklung und den Forschungsaufgaben des Institutes finden sich in der Chronik "125 Jahre FBVA"
Abteilungen
Kontakt
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