| Institut für Forstgenetik | |
| Leiter: Univ.Doz. DDr. Thomas Geburek |
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AufgabenGenetische Vielfalt ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Anpassungsprozesse von Waldbaumarten. Ein zentraler Aufgabenbereich des Instituts ist daher die Analyse der genetischen Systeme von Waldbaumarten als Voraussetzung für die Untersuchung von deren Anpassungsprozessen. Ergebnisse aus diesen Untersuchungen werden sowohl der forstlichen Praxis als Entscheidungshilfen für den Aufbau stabiler Waldbestände zur Verfügung gestellt als auch für die Programme zur Erhaltung forstlicher Genressourcen herangezogen. Ein weiterer Schwerpunkt der Forstgenetik ist die Provenienzforschung. Dabei werden die besonderen Umstände beachtet, die sich für die österreichische Forstwirtschaft aus dem alpinen Charakter des Landes ergeben. Abteilungen
Kontakt
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Aus der Forschung |
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Probebestände der Genetischen Inventur |
Genetische Inventur Österreichs |
Herkunftsforschung für HochlagenProvenienzversuche, siehe auch P/2/7 Nachfolgeprojekte Das Ziel dieses Forschungsprogramms ist:
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Stamm einer Vogelkirsche |
Molekulargenetik von Edellaubbäumen (Vogelkirsche und Bergahorn)Projekt 2002-33 , Laufzeit: 1998-2003, Projektleiter Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze Molekulare Marker (DNA) erlauben bei Bäumen einen "Vaterschafts-" bzw. "Mutterschaftsnachweis" ähnlich wie beim Menschen. Man kann damit also für jeden einzelnen Samen die "Eltern" in einer Gruppe von Bäumen suchen. Dazu wird sogenannte Mikrosatelliten-DNA analysiert. Bei der Vogelkirsche, einer meist verstreut vorkommenden Baumart mit wertvollem Holz, sollen die Befruchtungsverhältnisse in größeren Vorkommen mit denen von einzeln stehenden Bäumen geklärt werden. Saatgut aus verschiedenen Jahren soll im Hinblick auf genetischen Einheitlichkeit untersucht werden, wenn möglich unter Einbeziehung von Plantagenbeerntungen. Ausserdem werden molekulargenetische Unterschieden zwischen Vogelkirschen im Wald und Hauskirschenklonen gesucht. Beim Bergahorn ist die Suche nach genetischer Differenzierung der Vorkommen in Österreich nach geographischer Lage und Höhenstufen geplant, ebenso ein Vergleich der genetischen Zusammensetzung von Klonen in Samenplantagen. |
Stamm einer Esche |
Verbesserung der Produktivität der EscheProjekt 2002-27 -EU; Laufzeit: 2001-2004, Projektleiter Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze EU-gefördertes Forschungsprojekt, Koordinator: Dr. Gerry Douglas, TEAGASC, Irland. Die Ziele des Projektes sind in drei Teilbereichen zusammengefasst:
Das Institut für Forstgenetik wird in den Bereichen 1 (molekulargenetische Charakterisierung) und 3 (Vorarbeiten für eine molekulargenetische Zertifizierung von Eschen-Vermehrungsgut) mitarbeiten. |
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Weitere UntersuchungenPopulationsgenetik
Forstpflanzenzüchtung
Herkunftsprüfung
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DNA-Helix |
Zukünftiger Schwerpunkt "Genomforschung"Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze Die Genomforschung, die im Humanbereich zu einer Revolution der Erkenntnisse über den menschlichen Körper führt, bietet auch viele neue Mittel und Wege, mehr über die Waldbäume zu erfahren. Bisher wissen wir sehr wenig darüber, wie sich Bäume an die Umwelt anpassen, und welche Gene für die Phänomene des Knospenaustriebes, der Blüte, der Winterruhe oder der Frosthärte verantwortlich sind. In Zukunft soll sich eine eigene Arbeitsgruppe im Institut mit diesen Problemen auseinandersetzen und sich auf die Suche nach diesen Genen machen. Im Moment werden dazu nationale und internationale Forschungsprojekte vorbereitet. |
Fichtenblüte |
Erhaltung der genetischen Vielfalt der heimischen Baum- und Straucharten durch Kombination von in situ- und ex situ-MaßnahmenProjekt Nr. 2002-14, Koordination Univ.-Doz. DDr. Thomas GeburekDas Gemeinschaftsprojekt "Beiträge zur Erhaltung der genetischen Vielfalt der österreichischen Wälder" wird gemeinsam mit forstlichen Dienststellen und Waldbesitzern ausgeführt. Ziel ist die Erhaltung der genetischen Vielfalt der heimischen Baum- und Straucharten
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Monitoring des Reproduktionsverhaltens von WaldbäumenProjekt Nr. 2002-16 Projektleiter Dipl.-Ing. Rudolf LitschauerDas Projekt umfaßt jährliche Untersuchungen über die Qualität und Quantität des Blühverhaltens und der Samenproduktion sowie Maßnahmen zur Sicherung der Saatgutversorgung. Parameter für das Naturverjüngungspotential:
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Samenkundliche Arbeiten
Forstpflanzenuntersuchungen
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Dienstleistungen |
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Gesetzliche |
Arbeiten im Rahmen des Forstlichen
Vermehrungsgutgesetzes (FVG) Bgbl. Nr. 419 vom 20. August 1996 und der
Verordnung zum Forstlichen Vermehrungsgutgesetz (VO) Bgbl. vom 26. September
1996
Forstliches Vermehrungsgutgesetz FVG Führung von Listen über Ausgangsmaterial, das zur
Erzeugung von "geprüftem Vermehrungsgut" bestimmt ist - "Nationales
Register" Projekthomepage Vermehrungsgut Verordnung VO Bgbl. 512 vom 26. September 1996 Überprüfende Mitwirkung bei der Vergleichsprüfung für die Zulassung von Ausgangsmaterial für "geprüftes Vermehrungsgut" |
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Lehrtätigkeit |
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Universität für |
Univ.Doz. Dr. Thomas GeburekSpezielle Forstgenetik unter besonderer Berücksichtigung genetischer ErhaltensbiologieVorlesung (2stündig), Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau, Wintersemester Aufbauend auf den genetischen Kenntnissen aus den Grundlagenvorlesungen soll ein vertieftes Verständnis für Forstgenetik und genetische Erhaltungsbiologie entwickelt werden. Kenntnisse über solche genetische Faktoren werden vorrangig vermittelt, die zur langfristigen Erhaltung von Arten und nachhaltigen Nutzung von Waldökosystemen beitragen. Die Vermittlung von genetischen Kenntnissen bei Waldbaumarten steht im Vordergrund. Dennoch bleiben andere Organismen nicht unberücksichtigt. Lehrinhalte:
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Kooperationen und Mitarbeit |
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International |
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| 2003-01-23; Rückfragen: Thomas Geburek | Index | Forstgenetik | Publikationen | Suche | |