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Einsendungen sowie stichprobenartige Untersuchungen im Süden Wiens ergaben, daß durch Sitkaläuse geschädigte Blaufichten am verbliebenen Grün außerordentlich stark von der Nadelholz-Spinnmilbe, Oligonychus ununguis heimgesucht wird.
Da dieser Schädling - ein Dauergast an Zuckerhutfichten - in diesem Ausmaß auch die letzten grünen Nadeln vernichten kann, sollte hier, bei tatsächlichem Befall (Befallskontrolle), eine sofortige Bekämpfung mit einem Akarizid eingeleitet werden. |
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Schadbild
Nadeln werden zunächst fahlgrün bis fahlgelbbraun, sind matt und sehen staubig, "schäbig" aus; später weisen sie eine fahlgelbe Sprenkelung auf. Die befallenen Pflanzenteile werden mit einem feinen, grauen Gespinst überzogen. In diesem finden sich Exuvien sowie die leeren, durchsichtigen Eihüllen. Vorwiegend sind ältere Nadeln im Inneren der Kronen betroffen, erst bei sehr starkem Befall werden auch die äußeren Nadeln befallen. Es können aber grundsätzlich alle Nadeln befallen werden. |
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Erkennbar ist ein Spinnmilbenbefall schon im Frühjahr. Mit der Lupe (ab ca 10-facher Vergrößerung) findet man entweder kleine runde, meist orange gefärbte Eier oder schon herumlaufend Spinnmilben (orange, manchmal auch weißlich) und hyaline Eischalen. |
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Triebe und Nadeln sind von einem feinen Netz aus Spinnfäden durchzogen |
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Auftreten
Je nach Witterung tritt schon ab Mitte März, das ganze Jahr über, bevorzugt an dicht benadelten Bäumen ab einer Höhe von ca. 1 m Befall auf. Pflanzenpartien mit wenig Lichtgenuß (Dichtstand, inneres und bodennahes Nadelmaterial) sowie Stickstoff-überdüngte Pflanzen sind besonders gefährdet, wie auch Lagen, welche einen häufigen Wechsel von trockener und feuchter Luft aufweisen (z.B. Straßenränder). |
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Verwechslungsmöglichkeiten
Rhizosphaera - Nadelbräune, Lausbefall, Gallmilben
Vorbeugung
Vermeiden von Dichtstand und Wechselfeuchte
Bekämpfung
Die Bekämpfung erfolgt unter 2-maliger Anwendung eines Akarizides (innerhalb von 10 -14 Tagen), regelmäßige Kontrollen auf neuerlichen Befall.
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