| Roßkastanienminiermotte - Entwicklung 2001 | |
| Krehan H. | |
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![]() Miniermottenfalle |
Entwicklung 2001Die ungünstigen Witterungsbedingungen während des Fluges der ersten Generation der Roßkastanienminiermotte Cameraria ohridella und die darauffolgenden schlechten Entwicklungsbedingungen für die Raupen, haben in den meisten Befallsgebieten Österreichs zu relativ geringen Schäden an den Blättern der Kastanienbäume geführt. Ab Mitte Juli setzte der Flug der 2. Generation ein, für welche die Lebensbedingungen weit besser waren. Dadurch sind bei all jenen Bäumen, die im Frühsommer nicht erfolgreich behandelt wurden, deutliche Blattverfärbungen sichtbar. Vielfach kann auch verstärkter Blattfall als Folge des Larvenfrasses, aber auch des Trockenstresses beobachtet werden. In wärmebegünstigten Gebieten kann es heuer wieder zur Ausbildung einer 3. Generation der Roßkastanienminiermotte kommen. Die Anzahl der zur Überwinterung vorbereiteten Puppen wird jedenfalls heuer erneut sehr hoch sein, sodass man auch für das nächste Jahr mit einer weiter anhaltenden Massenvermehrung des Schädlings rechnen muss. Als Behandlungsmaßnahme für den Herbst wird das Entfernen des befallenen Kastanienlaubes nach wie vor dringend empfohlen. |
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