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Die von der BFW bei den Österreichischen Bezirksforstbehörden durchgeführte Schädlingsumfrage für das Jahr 2001 ergab bei den Borkenkäferschadholzmengen regional unterschiedliche Entwicklungstendenzen: In der Steiermark (200.141 fm), im Burgenland (63.900 fm), aber auch in Oberösterreich (100.620 fm) und in Vorarlberg (39.148 fm) sind die Schadholzmengen infolge Borkenkäferbefalls im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen. In den anderen Bundesländern sind sie geringfügig gesunken. Insgesamt mußten 2001 in Österreich 652.677 fm Schadholz aufgrund von Borkenkäferbefall geschlägert werden. Im Jahr davor lag die Schadholzmenge um ca. 50.000 fm niedriger (siehe Diagramm: Schadholzmengen infolge Sturm u. Schnees sowie Borkenkäferbefalls). Borkenkäferflug hat begonnenDer warme Spätwinter des heurigen Jahres hat dazu geführt, dass die ersten Buchdrucker bereits Anfang April in Pheromonfallen gefangen wurden. Der Hauptschwärmflug hat in den Tieflagen und mittleren Höhenlagen in der letzten Aprilwoche eingesetzt. Ab diesem Zeitpunkt ist mit einem Neubefall von stehenden Fichten aber auch von bereitgelegten Fangbäumen und anderem, frisch geschlägerten Holz in Rinde zu rechnen. Kiefern2001 wurden mehr als 60.000 fm Waldgärtner- (Tomicus sp.) Schadholz gemeldet. In den Kiefernproblemgebieten der Steiermark, des Burgenlandes und Kärntens werden der Waldgärtner aber auch andere Borken-, Pracht- und Rüsselkäfer zu einem zunehmenden Problem. Die rechtzeitige Fällung und Aufarbeitung der geschädigten Kiefern ist dringend geboten. Das BFW testet heuer gemeinsam mit der BFI Oberwart verschiedene Lockstoffe für Kiefernborkenkäfer. |
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