Risikofaktoren für Waldökosysteme – Abschätzung der Gefährdung
Herman F.

{Achenkirch}

An Forschungsschwerpunkten in den Zentralalpen und in den nördlichen und südlichen Kalkalpen werden seit 1984 in Zusammenarbeit mit zahlreichen universitären Instituten und Forschungseinrichtungen interdisziplinäre Waldschadensprojekte („Höhenprofil Zillertal“, „Höhenprofile Achenkirch“ , „Höhenprofil Bodental“) bearbeitet.

Der Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt im Nachweis von natürlichen und anthropogenen Risikofaktoren Risikofaktoren für Waldökosysteme. Die Risikobewertung erfolgt durch Critical Thresholds, limiting values und durch Anwendung von Bioindikationsmethoden. Streßfrüherkennungsparameter beschreiben die Disposition der Bäume. Die Abschätzung der Gefährdung wird mit Hilfe von Modellen auf der Basis von lokalen und flächendeckenden österreichischen Monitoringnetzen sowie weiteren verfügbaren Datensätzen vorgenommen.


Themenfelder

Die ca. 100 fachlich verknüpften Detailprojekte können fünf Themenfeldern zugeordnet werden:

  • Charakterisierung der Untersuchungsgebiete und Beschreibung der Umweltsituation
  • Bewertung der Umweltsituation anhand von wirkungsbezogenen Grenzwerten und Bioindikationsverfahren
  • Bewertung der Disposition von Waldbäumen mit Hilfe von Streßfrüherkennungsparametern
  • Modellhafte Abschätzung der Gefährdung von Waldökosystemen Österreichs, Szenarioanalysen
  • Mitarbeit an internationalen Projekten zur modellhaften Abschätzung der Gefährdung von Waldökosystemen unter besonderer Berücksichtigung alpiner Bereiche

Weitere Informationen


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