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BFW-Forschungsdokumentation bis 2001
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Institut für Lawinen- und Wildbachverbauung

M/8/5 Möglichkeiten des Einsatzes von Wetterradardaten und deren Verknüpfung mit Geländedaten für die Bewertung von Starkniederschlagsereignissen in Hinblick auf die Auslösung von Muren und Rutschungen
Leiter/Leiterin Projektleiter: Mag. H. Proske, Joanneum Research Graz/Stmk. Verantwortlich an der FBVA: Dr. H. Schaffhauser
Arbeitsbeginn 1999
Geplanter Abschluss 2000; verschoben auf 2001, weil Murenereignisse des Jahres 2000 in das Projekt einbezogen werden.
Ziel Schwere Gewitter sind bei weitem die häufigsten Auslösereignisse für Massenbewegungen (Muren, Rutschungen etc.) im alpinen Raum. Ob es tatsächlich zu katastrophalen Auswirkungen kommt, ist von vielen Faktoren abhängig, die einerseits gebietsspezifisch (systemrelevant), andererseits niederschlagsspezifisch (impulsrelevant) sind.
Die Verwendung von Wetterradardaten kann die Lücke zwischen Punktmesssungen auf der einen Seite und den räumlich ablaufenden Prozessen auf der anderen Seite schließen. Auf der Grundlage der digitalen geologischen Karte der Steiermark und unter Einbeziehung zusätzlicher Daten z.B. der Wildbach- und Lawinenverbauung, der Geologischen Bundesanstalt, der Forstlichen Bundesversuchsanstalt und von Fernerkundungsdaten sollen die Möglichkeiten des Einsatzes von Wetterradardaten für die Bewertung ereignisauslösender Niederschläge und deren Verknüpfung mit geländespezifischen Bodendaten analysiert und die Auswertung der Daten den speziellen Erfordernissen angepasst werden.
Projektort Bundesgebiet: Stmk., Tir., OÖ, Sbg, NÖ, Ktn., Vlbg.
Mitarbeiter Dr. H. Schaffhauser, Mag. R. Fromm, Mag. R. Sailer, Dipl.-Ing. E. Lang, Dipl.-Ing. Dr. P. Andrecs, M. Eller, Prof. Dipl.-Ing. Dr. W. Randeu (Technische Universität Graz), Dipl.-Ing. Köck (FGJ, Graz)

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