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BFW-Forschungsdokumentation bis 2001
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Institut für Waldschutz

P/4/67-EU1 Befallsrisiko von Splintholznematoden in Zusammenhang mit der südeuropäischen Kiefernwelke und Holzimporten aus Asien
Leiter/Leiterin Dipl.-Ing. Dr. Ch. Tomiczek
Arbeitsbeginn 1996
Geplanter Abschluss 1999; verlängert wegen nötiger Arbeiten bis 2000
Ziel Das Projekt ist ein EU-Projekt (Projekt PL-95/83), welches gemeinsam mit der BRD, Italien, Irland und Griechenland bearbeitet und von der EU teilfinanziert wird.

Ziel des Forschungsprojektes ist die Abschätzung der Gefahren durch Holzimporte sowie die Prüfung der Pathogenität von Bursaphelenchus mucronatus und anderer Bursaphelenchus-Arten.

Derzeit ist unbekannt, ob nicht pathogene Bursaphelenchus-Arten oder Rassen über Holzimporte nach Österreich gelangt und bei Absterbeerscheinungen an Koniferen beteiligt sind.

Folgende Fragen sollen geklärt werden:

- Vorkommende Bursaphelenchus-Arten in den Teilnehmerstaaten (Deutschland,
Griechenland, Italien, Irland, Österreich) sowie in Holzimporten.

- Erarbeitung von Analysenmethoden (PRC, elektronenmikroskopisch) zur Arten-
und Herkunftsunterscheidung sowie zur Feststellung der Pathogenität.

- Testung der Pathogenität der Bursaphelenchus mucronatus und anderer
Bursaphelenchus-Arten bzw. Herkünfte.

- Klärung der Vektorenfrage (Bursaphelenchus wird über Insekten, die als Imago
einen Reifungsfraß vollführen, auf gesunde Bäume übertragen).

- Beteiligung abiotischer Faktoren (Klima, Trockenheit, etc.).

- Charakterisierung von B. mucronatus (und anderen Bursaphelenchus-Arten)
hinsichtlich Auftreten und Gefährlichkeit (Pest Risk Assessment).

Projektort Ganz Österreich
Mitarbeiter Dipl.-Ing. H. Krehan, Dr. Th. Cech, Dipl.-Ing. B. Perny, Dipl.-Ing. G. Steyrer, Ing. J. Brandl, Ing. F. Gruber, Ing. C. Holzschuh, B. Korbel, Ing. M. Brandstetter, Ing. A. Pfister, Ing. M. Wildfellner, Ing. W. Zainer

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