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Risikofaktoren für alpine Waldökosysteme - Wissensstand und Forschungsbedarf

Workshop der FBVA in Innsbruck


Die Gefährdung der alpinen Wälder war Thema eines hochrangig besetzten Workshops, das am 25. Februar 2000 vom Institut für Immissionsforschung und Forstchemie der Forstlichen Bundesversuchsanstalt veranstaltet wurde. Am Institut für Botanik der Universität Innsbruck referierten darüber zahlreiche Forscher und Experten der Forstlichen Bundesversuchsanstalt, der Universitäten Wien, Innsbruck, Basel, der Universität für Bodenkultur, der Schweizerischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Lawinen, des Forschungszentrums Seibersdorf, des Nationalparks Berchtesgaden und des Amts der Salzburger Landesregierung.

Wissenstand, wesentliche Forschungsergebnisse und Forschungsbedarf wurden im Zuge der Tagung dargelegt, Kooperationen der Forstlichen Bundesversuchsanstalt mit den universitären Instituten bzw. Forschungseinrichtungen diskutiert und folgende zukünftige Schwerpunkte abgesteckt:

Koordinierte Gebirgsraumforschung, um die Stabilität und Nachhaltigkeit der Schutzwälder zu sichern, bessere Nutzung bereits vorhandener Datenbasen, um die Gefährdungen vor allem für Bergwälder abzuschätzen, Kombination von Informationsebenen als Grundlage für handlungsbestimmende Entscheidungen und für den optimalen Einsatz finanzieller Aufwendungen und – last but not least - verstärkte Umsetzung der bereits vorhandenen Kenntnisse in Politik und Gesellschaft.

Einen Blick in die Praxis der Gebirgswaldforschung bot am 26. Februar eine Führung durch das Klimahaus der FBVA auf dem Patscherkofel bei Innsbruck auf 1950mSH. Diese weltweit einzigartige Forschungseinrichtung in der subalpinen Höhenstufe wurde Anfang der 60er Jahre erbaut und in den vergangenen Jahren auf neuesten technischen Stand gebracht. Untersuchungsschwerpunkte im Klimahaus sind die Einflüsse des Hochgebirgsklimas und des Ozons auf die Pflanzen der Waldgrenze.

Programm und Abstracts


2000-03-01 LinR, Rückfragen: Friedl.Herman@bfw.gv.at
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