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FBVA forstet Weingärten auf

Rüster für Rust

Foto FBVA: H.Hack, F. Ruhm, A. Widder, W. Ruhm, H. Schönauer, E. Tschida

Mit Hilfe der Forstlichen Bundesversuchsanstalt in Wien hat die Gemeinde Rust am Neusiedlersee zwei ehemalige Weingartenflächen mit standortsgerechten Baumarten aus der Umgebung aufgeforstet.

Dipl.Ing. Werner Ruhm betreute im Rahmen des Projektes "Untersuchungen zu Kulturbegründungsverfahren im Eichenmischwaldgebiet (P/1/22)" zwei sehr unterschiedliche Standorte mit einer Fläche von 0,5 ha bzw. 1,25 ha. Die Revitalisierungsarbeiten der stillgelegten landwirtschaftlichen Flächen wurden auf Initiative des Ruster Bürgermeisters Dipl.Ing. Heribert Artinger, seit 1996 betrieben.

Vorwiegend Flaum-, Zerr- und Traubeneiche sowie Feldulme, aber auch Feldahorn, Sommerlinde, Elsbeere, Vogelkirsche, Hainbuche, Wildbirne und verschiedene authochtone Sträucher wurden von Wildlingen aus dem Leithagebirge herangezogen und ausgesetzt. Welche Bedeutung u.a. die Ulme, die auch "Rüster" heißt, für die Region hat, zeigt sich daran, daß sie, wie Bürgermeister Artinger hervorhob, der Stadt Rust den Namen gegeben hat.

Bei einer Zusammenkunft am 2.10.2000 in Rust dankte Bürgermeister Artinger dem Direktor der FBVA, HR Dipl.Ing. Friedrich Ruhm und allen Mitarbeitern der FBVA, die zum Gelingen der Aufforstung beigetragen hatten sowie OFM Dipl.Ing. Ernst Tschida, Leiter des Forstreferats der Burgendländischen Landwirtschaftskammer. Besonderer Dank gebührt dem für die Aufforstung verantwortlichen Gemeindesekretär Adolf Widder, der die Versuchsflächen sogar im Ruhestand weiter betreut.

Weitere Informationen: Dipl.Ing. Werner Ruhm, Tel. +1-87838-2211, Email: werner.ruhm@bfw.gv.at


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LinR 2000-10-19