Chemische und physikalische Analyse von Böden


Bei der Werbung von (geeigneten) Bodenproben von Waldböden sind einige wesentliche Punkte zu beachten:
siehe Anleitung zur Bodenprobenahme [mehr...]
Beim Einschicken von Bodenproben legen Sie bitte das untenstehende Formular ausgefüllt bei
[Begleitformular für Bodenproben: download]

Durchführung von Bodenanalysen

Das Labor der Abteilung Bodenökologie führt Analysen von Waldböden sowie von Böden aus Forstbaumschulen durch. Die Analysenpalette umfasst Nähr- und Schadelemente, Kennwerte für den Säurestatus von Böden sowie Korngrößen. Folgende Analysenpalette wird angeboten:
  •     pH-Wert (Bodenacidität) nach ÖNORM L 1083
  •     Karbonatgehalt nach ÖNORM L 1084
  •     organischer Kohlenstoff (Humusgehalt) nach ÖNORM L 1080
  •     Gesamtstickstoff nach ÖNORM L 1095
  •     Nährelemente im Säureauszug (P, K, Ca, Mg) nach ÖNORM L 1085
  •     Schwermetalle im Säureauszug (Mn, Cu, Zn, Cr, Ni, Pb, Cd, ...) nach ÖNORM L 1085
  •     Kationenaustauschkapazität (KAK) und austauschbare Kationen (K+, Ca++, Mg++, Na+; Mn++, Al+++, Fe+++, H+) inkl. Basensättigung nach ÖNORM L 1086-1
  •     Mobile Elementanteile (insbesondere Schwermetalle) in verschiedenen Extrakten nach ÖNORM L 1092
  •     Anionenanalyse (Cl-, NO3-, NO2-, PO4---, SO4--) im Wasserauszug
  •     Korngrößen nach ÖNORM L 1061-2
Sämtliche Analysen beruhen auf Doppelbestimmungen. Liegen Doppelbestimmungen zu weit auseinander, werden weitere Messungen durchgeführt. Für spezielle Fragestellungen können auf Anfrage zusätzliche Parameter analysiert werden.

Ablauf und Kosten

Jeder Probeneinsendung sind der Name des Einsenders, des Probennehmers, das Datum der Probennahme sowie die Gesamtzahl der Proben beizufügen. Der Zweck der Probennahme und, falls schon bekannt, die zu analysierenden Parameter werden angeführt. Weiters soll das Begleitschreiben die Anzahl der Probeflächen inklusive Probeflächenkennung und die Anzahl der Durchschnittsproben je Fläche enthalten (meist ident mit der Anzahl der Tiefenstufen oder Horizonte). Ebenfalls anzugeben ist die Anzahl der Einzelproben, aus denen sich eine Durchschnittsprobe zusammensetzt und ob die Probennahme volumen- oder massenproportional erfolgte.

Die Ergebnisse einer Bodenuntersuchung sind nur bei ausreichender Kenntnis des Standortes sinnvoll zu interpretieren. Daher soll es nach Möglichkeit zu jeder Probefläche ein Probennahmeprotokoll geben, das sich aus der Standorts- und der Bodenbeschreibung zusammensetzt.

Entsprechende Formulare sind untenstehend abrufbar:

Dieses Formular sollte als Mindestanforderung ausfüllt den Bodenproben beigelegt werden: [download]

Sie können ebenfalls die umfassenderen Formulare des Institutes für Waldökologie und Boden des BFW zur Standorts-, Vegetations- und Bodenbeschreibung als Begleit-Text zu den Bodenproben verwenden: [download]

Einsendung der Proben

Institut für Waldökologie und Boden
Abteilung Bodenökologie
Seckendorff-Gudent-Weg 8
A-1131 Wien

Zur raschen Bearbeitung sind sie mit dem Vermerk Bodenproben zu versehen. Die Kosten für die einzelnen Untersuchungen werden auf Anfrage mitgeteilt.

Kontakt

Dr. Kerstin Michel
Abteilung Bodenökologie
Tel.: +43-1-878 38/1421
Fax.: +43-1-878 38/1250
E-Mail: kerstin.michel@bfw.gv.at
Seckendorff-Gudent-Weg 8, 1131 Wien

Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)
Austria, 1131 Wien, Seckendorff-Gudent-Weg 8 | Tel.: +43 1 878 38-0

Autor: Michel K.

Quelle/URL: https://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=1223