Was sie immer schon über den Wald wissen wollten: Jahresbericht 2013 mit Experteninterviews


Das BFW ist in sechs Institute eingeteilt. Die Forschung reicht von der genetischen Variabilität von Baumarten, um wissenschaftlich fundierte Aussagen über die Vielfalt eines Ökosystems machen zu können, bis hin zur Leistungssteigerung von forstwirtschaftlich wichtigen Holzlieferanten, so wie zum Beispiel die Lärche einer ist. Im Rahmen von XXL-Lärche wird nun daran gearbeitet, wie man die Samenplantagen, die das BFW angelegt hat, in eine robuste nächste Generation überführt. Die Waldgenetik hängt also stark mit Fragen der Bewirtschaftung des Waldes zusammen. Am Institut für Waldwachstum und Waldbau wird wiederum u.a. das Höhenwachstum der Hauptbaumarten gemessen. Sie ist ein Indikator für die Leistungsfähigkeit eines Standortes.

BFW goes international

Was haben die Länder Burkina Faso, Georgien, Kirgistan, Singapur, Japan, Surinam und Südkorea gemeinsam? Sie haben mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen und benötigen Wissen für den Aufbau nachhaltiger forstwirtschaftliche Strukturen, wissenschaftliches Forschungsdesign bzw. technische Leitfäden. Dieser Wissenstransfer wird vom BFW in Kooperation mit zahlreichen Universitäten umgesetzt.

Klimaforschung für Österreich

Fragen zum Klima sind aber auch in Österreich zu beantworten. Univ. Prof. Dr. Robert Jandl, der Koordinator der Klimaforschung am BFW, erklärt in einem Interview, wieso die Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels teurer werden wird und ob sich Kleinwaldbesitzerinnen und -besitzer überhaupt für den Klimawandel interessieren. Sie sind es, die den Großteil der Wälder in Österreich besitzen und dafür verantwortlich sind, ob sich die Wälder an den Klimawandel anpassen können - mit geeigneten Baumarten, mit Durchforstung und einem raschen Abtransport von Bäumen, die vom Borkenkäfer befallen sind.
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Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)
Austria, 1131 Wien, Seckendorff-Gudent-Weg 8 | Tel.: +43 1 878 38-0

Autor: Lackner C., Schreck M.

Quelle/URL: https://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=9897