Chronik der Forstlichen Bundesversuchsanstalt 1975 - 1999
 
FBVA-Chronik
Chronik 1975 - 1999 / Vorwort Direktor Ruhm
Mit Erlaß vom 8. Juli 1874 wurde die "K.K. Forstliche Versuchsleitung" geschaffen, die ab 1891 "K.K. Forstliche Versuchsanstalt Mariabrunn" hieß. Dieses Datum jährt sich heuer zum 125. Mal. Aus diesem Anlaß wurde die vorliegende "Chronik 1975-1999" zusammengestellt. Da zum 100jährigen Bestehen der FBVA im Jahre 1974 zwei Publikationen herausgegeben wurden, die sich mit der Zeit zwischen 1874 und 1974 befassen, beschränkt sich dieser Band im wesentlichen auf eine chronologische Darstellung wichtiger Bereiche während der letzten 25 Jahre. [mehr...]
Direktoren und Mitarbeiter
Der erste Leiter war Arthur von Seckendorff-Gudent (1874-1886). Ihm folgten Fritz Wachtl (1886-1887, provisorisch), Ludwig Dimitz (1887-1888), Josef Friedrich (1888-1908), Adalbert Schiffel (1908-1911), Anton Hadek (1911-1912), August Kubelka (1912-1915), Heinrich Lorenz-Liburnau (1915-1919), [mehr...]
Standorte
Die erste Adresse der Versuchsleitung war ab dem 12.11.1874 ein kleines Büro in der Traungasse 2 im 3. Wiener Gemeindebezirk. 1877 übersiedelte man in die Tulpengasse 3 im 8. Bezirk und 1887 in das leerstehende, im 17. Jahrhundert erbaute ehemalige Klostergebäude Mariabrunn, in dem von 1813 bis 1875 die Forstlehranstalt Mariabrunn bzw. die Forstakademie untergebracht war. Mariabrunn blieb von 1887 an 70 Jahre lang Hauptsitz der Forstlichen Versuchsanstalt. [mehr...]
Organisation der FBVA
Die Aufgaben und die Organisation der Versuchsanstalt wurden erstmals im Forstrechtsbereinigungsgesetz 1962 gesetzlich verankert. Die derzeit (1999) gültige gesetzliche Festlegung ist im Forstgesetz 1975, in der Fassung von 1987, Abschnitt IX, §§ 135-140 enthalten: [mehr...]
Forschungsziel einst und jetzt: Erhaltung der Umwelt
Obwohl das Wort "Umwelt" vor 125 Jahren noch kein gebräuchlicher Begriff war, waren es große Umweltprobleme, die den Anlaß zur Gründung der Forstlichen Versuchsanstalt bildeten, und zwar großflächige Entwaldungen in der Folge von Großkahlschlägen, vor allem für den Bergbau. [mehr...]
Höhepunkte und Krisenzeiten
Die vorherrschenden Untersuchungsgebiete der ersten Jahrzehnte waren Holzmeßkunde und Ertragskunde, Holztechnologie und Holzbiologie sowie Forstmeteorologie und Wildbach- und Lawinenverbauung. Auch die Provenienzforschung und Samenkunde sowie Methoden der natürlichen und künstlichen Verjüngung. [mehr...]
Herausforderung "Waldsterben"
Das Auftreten "neuartiger Waldschäden" in den frühen achtziger Jahren war eine noch nie dagewesene Herausforderung an die forstliche Forschung und die Forstliche Bundesversuchsanstalt. Die Forschung mußte schnell reagieren und völlig neue Arbeitsschwerpunkte setzen. Der Wald, der ein besonders empfindlicher Indikator für den Gesundheitszustand unserer gesamten Umwelt ist, bekam nun plötzlich einen neuen Stellenwert. [mehr...]
Modernisierungsschub
Die vorliegende "Chronik 1975-1999" soll einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre auf allen wesentlichen Sektoren bieten. Einen umfangreichen Teil davon bildet die Auflistung sämtlicher Projekte nach Fachgebieten. [mehr...]
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