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Die Insektenfamilie der Borkenkäfer - Biologie, Bedeutung und Schäden
Erste Borkenkäfer-Generation fliegt aus
Erschienen Juni 2017: Die Entwicklung der ersten Borkenkäfergeneration ist in weiten Teilen Österreichs abgeschlossen. Hoch ist das Risiko für Stehendbefall, Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen sind dringend notwendig.
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Leitfaden zur Abwehr von Borkenkäferschäden - Schwerpunkt Fichtenborkenkäfer
Erschienen Jänner 2016: Österreichs Waldwirtschaft hatte den Borkenkäfern im Jahr 2015 einen Schadholzvolumen von 2,4 Millionen Festmetern zu verdanken. Diese alarmierend hohe Zahl hat das Institut für Waldschutz (BFW) veranlasst, seinen Leitfaden zur Abwehr von Borkenkäferschäden mit dem Schwerpunkt auf den Fichtenborkenkäfer zu überarbeiten.
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Borkenkäfersituation Oktober 2015
Erschienen Oktober 2015: Der extrem warme und trockene Sommer 2015 hat massiv die Schäden durch Borkenkäfer ansteigen lassen. Die außerordentlich und anhaltend hohen Temperaturen und die Niederschlagdefizite im Sommerhalbjahr 2015 haben auf fatale Weise zusammengewirkt.
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Borkenkäfermassenvermehrung – die Situation im September 2015
Erschienen September 2015: War im Vorjahr noch von einer Entspannung der Borkenkäfersituation in Österreichs Wäldern zu berichten, hat der extrem warme und trockene Sommer in diesem Jahr zu einer Trendumkehr geführt: Ein massiver Anstieg der Schäden durch Borkenkäfer ist festzustellen.
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Borkenkäfer-Situation 2014: Was ist 2015 zu beachten?
Erschienen Mai 2015: Der Borkenkäfer-Schadholzanfall nahm im Vergleich zu den Vorjahren ab und nähert sich mit rund 750.000 fm erstmals wieder dem Niveau vor 2003. Trotz abnehmender Tendenz bei den Borkenkäferschäden kann wegen der hohen abiotischen Schäden und des noch in den Beständen verbliebenen Kalamitätsholzes und aufgrund der Niederschlagsdefizite der letzten Monate für 2015 nur dringend empfohlen werden, die Borkenkäfersituation nicht außer Acht zu lassen.
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Prognose 2014: günstige Voraussetzungen für höhere Borkenkäferschäden
Erschienen Mai 2014: Für die Borkenkäfersaison 2014 ist mit einem weiteren Anstieg der Borkenkäferschäden zu rechnen. Bereits 2013 nahmen die Schäden durch Borkenkäfer zu, dies weist auf einen Anstieg der Populationen hin. Weitere Faktoren, welche die Borkenkäferentwicklung begünstigen: regional geringe Winterniederschläge, Schnee- und Eisbruchschäden in anderen Landesteilen sowie der frühe Flugbeginn in Folge des warmen Frühjahrs.
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Trockenheit erfordert zusätzliche Anstrengungen bei der Borkenkäferbekämpfung
Erschienen April 2014: Spannend werden für Waldbesitzer die nächsten Wochen: Kommt kein Frost mehr, dann werden die Borkenkäfer früher dran sein und vermutlich eine Generation mehr bilden.
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Österreich: Käferschadholz deutlich über 1 Mio. fm zu erwarten
Erschienen Oktober 2013: Während das Frühjahr eine feuchte, kühle Witterungsperiode kennzeichnete, war der Sommer durch eine ausgeprägte Hitze- und Trockenperiode charakterisiert. Es wird eine Menge an Käferschadholz deutlich über eine Million Festmeter erwartet.
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Borkenkäfer-Kalamität 2009: Ursachen für unterschiedliche regionale Befallsentwicklungen
Erschienen September 2010: Wie erwartet sind die Borkenkäferschäden 2009 ¿ in der zweiten bzw. dritten Saison nach den Sturmschäden - enorm angestiegen und erreichten die Rekordmarke von 2,87 Millionen Festmeter Schadholz. Bei der Analyse der von den Bezirksforstinspektionen erhobenen Schadholzmengen der letzten Jahre waren in vergleichbaren Bezirken regional unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten.
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Borkenkäfer-Kalamität 2010: Schäden weiterhin sehr hoch
Erschienen Mai 2011: Trotz der feuchten Witterung des Jahres 2010 gingen die Borkenkäferschäden nicht wesentlich zurück. Das Schadausmaß lag erneut bei 2,72 Millionen Festmeter und erreichte damit beinahe die Rekordhöhe des Jahres 2009. Die Entwicklung in den Bundesländern war unterschiedlich: In Salzburg, Kärnten und in der Steiermark stieg die Käferholzmenge stark an.
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Borkenkäfer-Situation 2011: Schäden deutlich geringer
Erschienen November 2012: Trotz zahlreicher Befürchtungen gingen die Borkenkäferschäden 2011 deutlich zurück. Es wurde Käferschadholz im Ausmaß von 1,6 Millionen Festmeter gemeldet, gegenüber 2010 stellt das eine Reduktion um rund 1,1 Millionen Festmeter dar. In Anbetracht des früh beginnenden Schwärmfluges und der günstigen Witterung im Frühling war die Höhe des Rückganges überraschend.
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Borkenkäfer-Situation 2012: von drastischen Schäden verschont
Erschienen März 2013 - Insgesamt gesehen war das Jahr 2012, bis auf ein paar interessante Entwicklungen, aus Waldschutzsicht unauffällig. Österreichs Wald ist 2012 von gravierenden Schadensereignissen weitgehend verschont geblieben.
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Entwarnung im Biosphärenpark Wienerwald: derzeit keine Massenvermehrung des Buchenborkenkäfers
Erschienen August 2010 - Seit 2006 wurden im Biosphärenpark Wienerwald vermehrt Buchen mit absterbenden Buchenkronen beobachtet, der Buchenborkenkäfer wurde dafür verantwortlich gemacht. Katastrophenszenarien aus dem Bayerischen Wald sorgten dafür, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Eine BFW-Studie ergibt jedoch: Der Buchenborkenkäfer zeigt derzeit keine Anzeichen für eine Massenvermehrung.
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Waldschutz: Was Waldbesitzer nach dem Winter 08/09 beachten sollen
Erschienen April 2009 - Schnee und Regen verhindern Forstschutzmaßnahmen: Der Winter 2008/09 war gekennzeichnet durch außergewöhnlich große Schneemengen in weiten Teilen der Alpen und des Voralpengebietes. Für heuer ist in Österreich aufgrund der Schneelage und des extremen Niederschlages mit einem späten und gebietsweise unterschiedlichen Flug von Borkenkäfern zu rechnen.
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Borkenkäfer an Douglasie
Erschienen Dez. 2008 - Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden 2007 an der HBLA Bruck/Mur die Schadensanfälligkeit sowie die Schadorganismen an der Douglasie (Pseudotsuga menziesii) untersucht. Es stellte sich heraus, dass nicht zuerwartende Schädlinge, wie zum Beispiel der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus), sondern vorallem der Furchenflügelige Fichtenborkenkäfer (Pityophthorus pityographus) für die Douglasie gefährlich ist.
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Buchenborkenkäfer: Projekt im Biosphärenpark Wienerwald
Erschienen Dez. 2008 - Besonders im sommerwarmen Osten Österreichs wurden in den letzten Jahren schlechter werdende Bestandesbilder bei Rotbuche beobachtet. Über eine Zunahme von Buchenborkenkäfern wurde öfters berichtet. In Zusammenarbeit mit der ÖBf AG soll im Biosphärenpark Wienerwald der Frage nachgegangen werden, inwieweit rinden- und holzbrütende Borkenkäfer häufiger vorkommen und ob sie zum primären Schädling werden.
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Verstärktes Auftreten des Kleinen Buchenborkenkäfers in Bayern - Aktuelle Erkenntnisse zur Schwärmaktivität und zum Befallsverhalten in Abhängigkeit von Lufttemperatur und Holzfeuchte
Erschienen Dez. 2008 - Die Witterungsbedingungen der letzten Jahre begünstigten den sonst nur sporadisch vorkommenden und forstlich unbedeutenden Kleinen Buchenborkenkäfer (Taphrorychus bicolor Hrbst.) in seiner Verbreitung und Entwicklung. Der Sekundärschädling gewinnt bei starker Vermehrung in durch Trockenheit disponierten Buchenbeständen im Absterbeprozess der Buche an Bedeutung.
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Trypodendron laeve Eggers, 1939 - Ein wenig bekannter Nutzholzborkenkäfer
Erschienen Dez. 2008 - Auf Grund des ungeklärten taxonomischen Status verschiedener Arten der Gattung Trypodendron und fehlerhafter Synonymisierung wurde die Existenz einer weiteren Nutzholzborkenkäferart in Europa bisher weitgehend übersehen. Trypodendron laeve Eggers wurde in Österreich erstmals 1982 gefunden. Handelt es sich dabei um eine nach Mitteleuropa eingeschleppte oder um eine verbreitete, autochthone Art?
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In Österreich zugelassene Insektizide gegen Borkenkäfer
Erschienen Aug. 2008 - Insektizide spielen im forstlichen Pflanzenschutz eher eine untergeordnete Rolle. Ungewöhnliche Ereignisse können jedoch den Einsatz von Insektiziden gegen Borkenkäfer notwendig machen. Die in Österreich zugelassenen Mittel wirken ausreichend lange, um behandeltes Holz einige Wochen verzögert abtransportieren bzw. in Lagen belassen zu können, wo nur eine Käfergeneration/Jahr zu erwarten ist. Unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen ist eine erfolgreiche, sichere und umweltschonende Anwendung in der Borkenkäferbekämpfung möglich.
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In Deutschland zugelassene Insektizide gegen holz- und rindenbrütende Borkenkäfer
Erschienen Aug. 2008 - Ein Pflanzenschutzmittel darf in Deutschland nur eingesetzt werden, wenn es vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig zugelassen ist. Für den Forst werden die Mittel im Pflanzenschutzmittelverzeichnis Forst veröffentlicht. Zumeist werden Insektizide in Deutschlands Wäldern gegen Fichtenborkenkäfer eingesetzt. Die Anwendung hat nach den Grundsätzen des Integrierten Pflanzenschutzes und den Zulassungsbestimmungen zu erfolgen.
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Eignung von Pheromonfallen zur Borkenkäferbekämpfung im fünfjährigen Dauerversuch
Erschienen Aug. 2008 - Die Ergebnisse eines fünfjährigen Versuchs, im Zuge dessen die Fangbaumvorlage durch Pheromonfallensterne ersetzt wurde, werden präsentiert: Es konnte keine Konzentration von Stehendbefall um die Fallenstandorte festgestellt werden. Die Anzahl der gefangenen Käfer war vergleichbar mit der Aufnahmekapazität der bisher üblichen Fangbaummengen in Käferherden vorliegender Größe. Durch Erhöhung der Fallenzahl und Pheromonmenge konnte keine Fangzahlsteigerung erreicht werden.
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Borkenkäferprophylaxe nach Windwurf im Quellschutzgebiet Wildalpen (Steiermark)
Erschienen Aug. 2008 - In einem Quellschutzgebiet in der Steiermark wurden im Jänner 2007 insgesamt 40.000 m³ Fichtenaltholz geworfen. Mangels Aufschließung und Möglichkeit zur Hubschrauber- oder Seilbringung hatte sich die Gemeinde Wien als Waldeigentümer entschlossen, das gesamte Schadholz mit Rindenhobel "weiß zu machen". In einem Praxisversuch zeigte sich, dass selbst kleine Rindenreste von 2 - 3 cm Breite und zirka 50 cm Länge für die vollständige Entwicklung des Buchdruckers ausreichen.
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Borkenkäfer-Kalamität blieb auch 2007 aktuell
Erschienen Mai 2008 - Im Jahr 2007 verursachten Borkenkäfer 2,14 Mio. Festmeter Schadholz: Somit nahmen die Borkenkäferschäden im Vergleich zum Vorjahr abermals etwas ab, lagen aber das fünfte Jahr in Folge über der 2 Millionen-Marke. Durch den neuerlichen Anfall sehr großer Sturmholz-Mengen zu Jahresbeginn 2008 bleibt die Borkenkäfer-Kalamität weiter aktuell. Das Borkenkäfer-Monitoring wurde 2007 in sieben Bundesländern mit zirka 170 Pheromonfallen durchgeführt.
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Käferproblematik im Bezirk Rohrbach unter dem Aspekt der Klimaänderung und des Nationalparks Sumava
Erschienen Mai 2008 - Vortrag von DI Dr. Christian Tomiczek anlässlich der Forstschutz-Referentenbesprechung im Stift Schlägl/Oberösterreich zur Borkenkäferproblematik im Bezirk Rohrbach.

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Aufarbeitung von Sturmschäden im Wald - aus Forstschutzsicht
Erschienen Feb. 2008 - Große Schadholzmengen, wie zuletzt durch den Orkan "Paula" entstanden, bedeuten auch, dass plötzlich ein großes Angebot an hervorragendem Brutmaterial für Borkenkäfer vorhanden ist. Eine Zunahme der Borkenkäfer-Population ist meist nicht zu verhindern. Um eine drohende Borkenkäferkatastrophe abzuwenden, hat die Aufarbeitung so rasch als möglich und gereiht nach dem Grad der Gefährdung zu erfolgen.
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"Paula" folgt "Kyrill" ein Jahr später
Erschienen Feb. 2008 - Den Forstleuten sind die Jännerstürme des Jahres 2007, besonders der Orkan "Kyrill", und deren Folgen noch gut Erinnerung. Zwischen 26. und 28. Jänner traten im Bereich einer Frontalzone des Tiefdruckkomplexes "Paula" über weiten Teilen Österreichs Windstärken über Orkanstärke auf (ZAMG; www.zamg.ac.at). Die heftigsten Böen wurden entlang des östlichen Alpenhauptkammes und in angrenzenden Gebieten gemessen.
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Folienverpackung von Rundholz zur Qualitätssicherung und Borkenkäfer-Bekämpfung
Erschienen Nov. 2007 - Nach den Schäden der Orkane "Kyrill" und "Franz" in Österreichs Wäldern mussten einige hunderttausend Festmeter Holz gelagert werden. Als eine Methode wurde die in Deutschland entwickelte Folienverpackung unter Sauerstoffabschluss getestet. Der Sauerstoffgehalt geht in wenigen Tagen gegen Null, wodurch eine Entwicklung für Insekten und holzzerstörende Pilze unmöglich wird. Probleme können vor allem durch Mäuse und Hagel verursacht werden.
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Aktuelle Borkenkäfersituation in Bayern
Erschienen Juli 2007 - Der heiße Sommer 2006 und der ausgesprochen milde Herbst förderten die Borkenkäferentwicklung. Es war mit einer starken Vermehrung des Buchdruckers und einer dementsprechend hohen Ausgangspopulation für 2007 zu rechnen.
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Orkanschäden und Witterung begünstigen Borkenkäfer
Erschienen Juli 2007 - Anfang des Jahres 2007 verursachten Orkanstürme schwere Windwurf- und -bruchschäden in Österreich. Dieses Schadholz konnte regional noch nicht vollständig aus dem Wald entfernt werden und bietet den Borkenkäfern bis jetzt zusätzliches Brutmaterial. Aufgrund der milden und trockenen Winter- und Frühlingsmonate begann der Käferflug um drei bis vier Wochen früher und die Käferentwicklung wurde gefördert.
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Borkenkäfer 2006: Situation und Monitoring
Erschienen Juni 2007 - Die Bemühungen, die Borkenkäfer-Massenvermehrung in Österreich einzudämmen, haben die Situation nicht entschärft: 2006 lag die Borkenkäfer-Schadholzmenge mit etwas über 2,4 Millionen Festmeter weiterhin auf Rekordniveau, das nun bereits vier Jahre hindurch gehalten worden ist. Die Folgen der Orkanschäden im Jänner 2007 und die Witterung des vergangenen Halbjahres lassen keine Entspannung erwarten.
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Neue Borkenkäferarten in Bayern
Erschienen Jan. 2007 - Bisher werden eingeschleppte Borkenkäferarten im Hinblick auf den Wald-, Holz- und Waldnaturschutz eher als unproblematisch angesehen. Nach Untersuchungen der LWF ist der Schwarze Nutzholzborkenkäfer Xyleborus germanus in Laubwaldgebieten in Nordbayern allerdings bereits sehr häufig anzutreffen.
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Entwicklung neuer Strategien im Borkenkäfermanagement
Erschienen Nov. 2006 - Der jahrelange Kampf gegen die Borkenkäfer führte bei vielen Waldbesitzern zu Resignation und Zweifeln, ob die Methoden der "sauberen Wirtschaft" ausreichen, um Kalamitäten einzudämmen. Verständlich ist die Forderung nach neuen Bekämpfungsstrategien. Seit man Einblicke in das duftgesteuerte Verhalten von Borkenkäfern gewonnen hat, ist die Forschung bestrebt, sich diese Kenntnisse für das Borkenkäfermanagement zunutze zu machen.
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Treffen der Forstschutzreferenten zum Thema Borkenkäfer - Aktueller Situationsbericht und Diskussionsergebnisse
Erschienen Nov. 2006 - Die Borkenkäferproblematik wird von den Forstschutzreferenten der Bundesländer für 2006 ähnlich wie 2005 beurteilt. Unterschied: Durch Verlagerung der Befallsherde in extreme Steillagen wird es immer schwieriger, eine Trendumkehr zu erreichen. Am 11. und 12. Oktober 2006 fand im Bezirk Gmunden ein Treffen der Forstschutz- referenten zum Thema Borkenkäferbekämpfung in schwierigen Lagen statt.
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Waldschutzsituation im Herbst 2006: Borkenkäfer halten Waldschützer in Atem
Erschienen Nov. 2006 - Die Fichtenborkenkäfer befinden sich in Bayern seit dem trockenen und heißen Jahr 2003 in Massenvermehrung. Auf Grund der extrem warmen, trockenen Witterung im Juni und Juli fanden Buchdrucker und Kupferstecher besonders günstige Entwicklungsbedingungen vor. Aber auch andere Borkenkäferarten profitierten von den trocken-warmen Sommern der letzten Jahre und richteten örtlich Schäden an Douglasien, Lärchen, Weißtannen und Buchen an.
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Borkenkäfersituation und Borkenkäfer-Monitoring 2005
Erschienen Mai 2006 - Die Borkenkäfer, vor allem der Buchdrucker, verursachten 2005 in Österreich erneut über 2,5 Millionen Festmeter Schadholz. Sie sind somit weiterhin für viele Waldbesitzer und Forstbetriebe das bedeutendste Forstschutzproblem.
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Borkenkäfer-Monitoring für Österreich - Ein gut funktionierendes Frühwarnsystem für die Forstpraxis
Erschienen April 2006 - Die im Jahr 2005 von Borkenkäfern verursachten Schadholzmengen erreichten mit ca. 2,5 Mio. Festmeter einen Wert, der in Österreich seit Erfassung der Borkenkäfer-Schäden noch nie verzeichnet worden war. Nach vielen positiven Rückmeldungen und hohen Zugriffszahlen auf die Homepage des Borkenkäfermonitorings 2004 wurde beschlossen, dieses wichtige Service in verbesserter Form auch 2005 anzubieten und auszubauen.
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Drei Fragen zu Klimaerwärmung und Borkenkäfer
Erschienen April 2006 - Welche Auswirkungen hat eine Klimaerwärmung auf die Borkenkäferentwicklung? Antworten auf drei häufig gestellte Fragen zu Zahl der Generationen, Flugverhalten und Arealausdehnung finden Sie hier.
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Borkenkäfer-Monitoring 2005
Erschienen Nov. 2005 - Die im Jahr 2004 von Borkenkäfern verursachten Schadholzmengen erreichten mit ca. 2,4 Mio. Festmeter einen Wert, der in Österreich seit dem Beginn der Erfassung der Borkenkäfer-Schäden (ab 1945) noch nie verzeichnet worden war. Die Forstbehörden, die Forstberater der Landwirtschaftskammern und das Institut für Waldschutz verstärkten die Bestrebungen, gemeinsam das Österreich weite Borkenkäfer-Monitoring zu erweitern und zu verbessern.
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Borkenkäfer-Monitoring und Borkenkäferkalamität 2004
Erschienen Juli 2005 - Angesichts des dramatischen Anstieges der Borkenkäferschadholzmenge im Jahr 2003 als Folge der extremen Sommertemperaturen, der Dürre und der Sturmkatastrophe in manchen Alpentälern, wurde ab März 2004 in Teilen Österreichs ein Borkenkäfermonitoring aufgebaut. Zunächst wurden an 11 auserwählten Standorten in Niederösterreich für Buchdrucker, Kupferstecher sowie den beiden Kiefernborkenkäferarten Ips sexdentatus und Ips acuminatus Pheromonfallen aufgestellt.
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Borkenkäfer-Monitoring in Österreich
Erschienen April 2005 - Nach vielen, durchwegs positiven Rückmeldungen und hohen Zugriffszahlen auf das Borkenkäfermonitoring 2004 wurde beschlossen, dieses wichtige Service in verbesserter Form auch 2005 anzubieten. Zu den bereits 2004 beteiligten Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg werden heuer auch die Länder Burgenland, Steiermark und Kärnten Daten für das Borkenkäfer-Monitoring zur Verfügung stellen.
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Borkenkäfer-Monitoring 2004 in Niederösterreich
Erschienen April 2005 - Das Institut für Forstschutz des BFW führt im Jahr 2004 gemeinsam mit der Landesforstdirektion und Bezirksforstinspektionen des Landes Niederösterreichs sowie diversen interessierten Waldbesitzern ein Borkenkäfermonitoring durch.
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Stammschutzmittel bei der Borkenkäferbekämpfung
Erschienen Sept. 2003 - Stammschutzmittel können vorbeugend, also vor der Besiedelung der Stämme durch Borkenkäfer, und bekämpfend angewendet werden. Um eine erfolgreiche Behandlung on gefälltem Holz durch Besprühen mit Stammschutzmitteln (Insektiziden) zu erzielen, sind verschiedene Punkte zu beachten.
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Gefahr durch den Kupferstecher
Erschienen Sept. 2003 - In vielen Waldgebieten Niederösterreichs und Oberösterreichs werden seit dem Sommer 2003 vermehrt zahlreiche Fichten mit rotbraunen Wipfeln, jedoch grüner Restkrone beobachtet. Dieses Phänomen ist auf intensiven Befall durch Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) zurückzuführen.
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Neue Borkenkäfer-Homepage!
Erschienen Sept. 2003 - Die extreme und lang anhaltende Hitzeperiode im Sommer 2003 hat in Österreich zu einer besorgniserregenden Borkenkäfer-Massenvermehrung geführt. Mit dem hohen Ausmaß der bis dato beobachteten Schäden ist auch der Informationsbedarf der betroffenen Waldbesitzer vehement gestiegen. Um dieser erhöhten Nachfrage gerecht zu werden, hat das Institut für Waldschutz eine Borkenkäfer-Homepage eingerichtet.
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Ursachen für die aktuelle Borkenkäferexplosion
Erschienen Aug. 2003 - Im Laufe des Sommers 2003 sind die Symptome einer sehr starken Borkenkäfer-Massenvermehrung sichtbar geworden. Das Ausmaß der frisch befallenen Bäume und der noch folgenden Schäden wird nach ersten Schätzungen vor allem in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Burgenland um ein Vielfaches ansteigen. Man rechnet mit ähnlich hohen Schadholzmengen wie im Jahr 1992.
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Die wichtigsten Borkenkäferarten
Erschienen Aug. 2003 - Für die wichtigsten Borkenkäferarten Österreichs sind in einer Bestimmungstabelle Merkmale, Baumartenvorkommen, Hauptflugzeit, Anzahl der Generationen, Brutbild und Überwinterung zusammengefasst.
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Sturmschäden und Borkenkäfergefahr 2003
Erschienen April 2003 - Stürme Ende 2002 und Anfang 2003 verursachten in Österreich Windwürfe und -brüche mit ca. 5 Mill. fm Schadholzanfall. Vor Folgeschäden durch Borkenkäfer wird gewarnt und Maßnahmen werden empfohlen.
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Borkenkäfersituation 2002
Erschienen Mai 2002 - Die von der BFW bei den österreichischen Bezirksforstbehörden durchgeführte Schädlingsumfrage für das Jahr 2001 ergab bei den Borkenkäfer-Schadholzmengen regional unterschiedliche Entwicklungstendenzen.
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Borkenkäfersituation 2001
Erschienen Mai 2001 - Der Rekordfrühling des Jahres 2000 mit Temperaturen von 2 bis 3°C über dem langjährigen Mittelwert brachte einen sehr zeitigen Flugbeginn der Borkenkäfer mit sich. In den niederen Lagen wurde der Flughöhepunkt der ersten Käfergeneration bereits Ende April erreicht.
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Borkenkäfersituation 2000
Erschienen Okt. 2000 - Hohe Temperaturen beschleunigten die Entwicklung der ersten Generation enorm. Geschwisterflüge, meist Ende Mai bis Juni verzeichnet, wurden begünstigt. In den Niederungen begann der Flug der zweiten Generation bereits Ende Juni.
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Borkenkäfer - Kontrolle der Käferentwicklung
Erschienen Okt. 2000 - Die wichtigsten Maßnahmenkriterien zur Kontrolle der Käferentwicklung, wie Suche nach Symptomen, Fangbaumvorlage und Pheromonfallenüberwachung, sind dargestellt.
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Der Große Braune Rüsselkäfer und Borkenkäfer - gefürchtete Schädlinge in Forstkulturen
Erschienen Sept. 2000 - Der Große Braune Rüsselkäfer ist der gefährlichste Schädling in Forstkulturen. Sein verstärktes Auftreten in den letzten Jahren verursacht zunehmend schwere Schäden. Auch durch Borkenkäfer werden in Forstkulturen und Forstgärten schädlich.
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Borkenkäferflug und -entwicklung 1999
Erschienen Okt. 1999 - An zwei ausgewählten Punkten in Niederösterreich wird seit 1998 systematisch der Borkenkäferflug überwacht. Dabei werden unter anderem Vergleiche zwischen den verschiedenen Borkenkäfer-Bekämpfungsmethoden (Fangbaum, Pheromonfalle) gezogen.
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Käfergefahr bei Weißkiefer
Erschienen Juni 1999 - Aufgrund des letzten Schnee- und Eisbruchereignisses im Winter 1995/96 sind wipfelgebrochene Weißkiefern in großer Zahl sowie Wipfelstücke und Astmaterial in den Waldbeständen verblieben. Dies hat in einigen Regionen Österreichs zu einer katastrophalen Zunahme verschiedener Käferarten auf der Weißkiefer geführt.
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Borkenkäfergefahr nach Harvestereinsatz
Erschienen Mai 1999 - Vielerorts werden Durchforstungen mit Harvester durchgeführt. Bei dieser Form des Maschineneinsatzes bleibt jedoch naturgemäß viel Schwachholz, Ast- und Kronenmaterial im Bestand zurück, wodurch sich die Borkenkäfergefahr, insbesondere durch den Kupferstecher erhöht.
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Borkenkäferpheromontests 1998
Erschienen Mai 1999 - In der Zeit von April bis September 1998 führte das Institut für Waldschutz wegen neu auf den Markt gekommene Borkenkkäferpheromone Vergleichstests auf Flächen in Merkenstein (Bezirk Baden) und Altenburg (Bezirk Horn) durch.
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Trypodendron laeve - Vorkommen in Österreich
Erschienen Mai 1999 - Ursprünglich wurde nur eine einzige mit Linoprax beköderte Pheromomfalle in Sollenau aufgestellt, um Käfer für DNA-Analysen der bei uns vorkommenden Trypodendron-Arten zu erhalten - insgeheim wurde auch der Anflug von T. laeve Eggers erhofft. Bei der 1. Kontrolle war die Überraschung umso größer, als der Anteil von dieser Art bei fast 60% lag.
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Verursachen Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen Stehendbefall?
Erschienen Mai 1999 - Die Bekämpfung des Buchdruckers erfolgt in Österreich vor allem mit der traditionellen Fangbaumlegung. Diese Methode findet große Akzeptanz und wird erfolgreich traditioniell hinweg angewendet, während Pheromonfallen als Bekämpfungsmaßnahme aufgrund ihres Risikos, in der Fallenumgebung Neubefall zu initiieren, besonders in Österreich umstritten sind.
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Borkenkäferflug und -entwicklung 1998
Erschienen Sept. 1998 - Bedingt durch die warme Witterung im April, begann heuer der Flug von Buchdrucker und Kupferstecher etwas früher als in den letzten Jahren. Es schwärmten allerdings nur einzelne Individuen.
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Borkenkäferpheromontests 1997
Erschienen Juli 1998 - 1997 wurden an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt wieder verschiedene Neuentwicklungen am Borkenkäferlockstoffmarkt getestet. Insgesamt wurden auf fünf Versuchsflächen (zwei in Merkenstein-Bad Vöslau, eine in Ramsau-Annental und zwei in Altenburg-oberes Kamptal) 37 Fallen errichtet.
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Bemerkenswerte Schadauftreten in Österreich 1997
Erschienen Okt. 1997 - Im späten Frühjahr 1997 langten Meldungen der Landesforstdirektion Niederösterreich über das Absterben von jungen, bis maximal 4 m hohen Laubhölzern (Bergahorn, Kirsche, und Esche, bzw. Roteiche in einer Parkanlage) in unterschiedlichem Ausmaß mit offensichtlicher Beteiligung von Borkenkäfern ein.
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BFW © 2005