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»Wir setzen auf eine umfassende Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes
durch kontinuierliche Pflege und Nutzung«
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Wienerwald - Stift Schotten: wertorientierte Waldwirtschaft in Eiche und Buche (9. Oktober 2014)
Dr. Georg Frank hat inzwischen gemeinsam mit Dipl.Ing. Franz Reiterer die Regionaltagung Ost im Wienerwald vorbereitet. Die Exkursion führt in den Wienerwald des Stift Schotten, wo Franz Reiterer eine Inventur durchgeführt hat und Versuchsflächen des Waldbauinstitutes der Boku liegen, die von Prof. Dr. Eduard Hochbichler bearbeitet und betreut werden.

Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen: guenther.flaschberger@ktn.gv.at, Eckart Senitza: 0664-4416214

Wert contra Masse - Dauerwaldbewirtschaftung in Eichen- und Buchenbeständen

Der Forstbetrieb des Schottenstiftes ist der größte private Waldbesitz in der Stadt Wien. Man würde nicht vermuten, dass in unmittelbarer Nähe zum urbanen Siedlungsraum ein 500 ha großes Laubwaldrevier liegt, in dem schon seit mehr als 2 Jahrzehnten die Dauerwaldbewirtschaftung praktiziert wird. Unter Laubholzhändlern ist die hohe Qualität der Traubeneichen lange bekannt. Im Rahmen der Waldbegehung wird auf die unterschiedlichen Waldbaustrategien der Eichen- und Buchenwirtschaft eingegangen, insbesondere im Hinblick auf Verjüngung, Pflege und kahlschlagfreie Nutzung. Ferner werden Aspekte der Wertnachhaltigkeit erörtert.

Es werden überdies Laubholzbestände im angrenzenden Revier der Stadt Wien sowie ein Naturwaldreservat besichtigt. Überdies werden Chancen und Risiken eines stadtnahen Forstbetriebes aufgezeigt. Das Forstamt der Stadt Wien, FV Lainz, bewirtschaftet als zweitgrößter Waldbesitzer Österreichs die stadtnahen Wienerwaldbereiche. Als Klammer zwischen beiden Betrieben wird das Naturwaldreservat Waldschacherin besichtigt und die Bestandesentwicklung seit 1997 dargestellt. Im Kreuzeichenwald lehrt uns eine Zaunfläche, wie sich ein Eichen-Hainbuchenwald ohne Konkurrenzregelung entwickeln kann. Eine Versuchsfläche des Waldbauinstitutes der BOKU gibt weitere Aufschlüsse zur Verjüngungsdynamik.

Das Detailprogramm und die Anfahrtsskizze stellen wir Ihnen in unserem nächsten Rundschreiben vor.
11.07.14 | Flaschberger, G.
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