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Mycosphaerella - Lärchenschütte (Mycosphaerella laricina) | english

Symptome    An Lärchennadeln erscheinen im späten Frühjahr bzw. im Sommer breite, braun bis rötlichbraun verfärbte Bänder, bzw. kann auch die halbe Nadel braun verfärbt sein. In den Bändern erkennt man mit der Lupe kleine schwarz glänzende Punkte in meist geringer Zahl. Die Nadeln fallen meist erst nach einiger Zeit ab. Bei starkem Befall bleibt die charakteristische "goldene" Herbstverfärbung aus - der ganze Baum erscheint ab dem Spätsommer braun.
Bedeutung    Nur bei Jungpflanzen von größerer Bedeutung. Ältere Bäume können Zuwachsverluste erleiden, und das nur nach mehrjährigem Befall. Befallsvoraussetzungen: Lang anhaltende Frühjahrs- und Sommerniederschläge begünstigen die Krankheit. Sehr oft tritt sie auch als Folge von Lausbefall auf (Ausbreitung von Saugschäden ausgehend) und schließlich kann auch Dichtstand (Lichtmangel, stauende Luftfeuchtigkeit) krankheitsfördernd sein. Verwechslungsgefahr: Meria - Lärchenschütte (Meria laricis), Hypodermella - Lärchenschütte (Hypodermella laricina)
Massnahmen    Dichtstand und dumpfe, feuchte Lagen meiden.
Betroffene Baumarten    Laerche;
Betroffene Pflanzenteile    Nadel;


Mycosphaerella laricina: Fruchtkörper in rötlich verfärbtem Nadelabschnitt
Mycosphaerella laricina: Fruchtkörper in rötlich verfärbtem Nadelabschnitt
Mycosphaerella laricina: Lärchennadeln mit rötlich verfärbten Zonen

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