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Gallmilben an Laubgehölzen | english

Symptome    Zum überwiegenden Teil Symptome an Blättern verursachende Arten: Gallen, Auswüchse, Blattverformungen, Filzgallen oder Filzrasen (z.B. filzige Regionen an der Blattunterseite) in großer Mannigfaltigkeit. Saugschäden (punktuelle Verfärbungen). Seltener an Knospen, Trieben, Blüten und Zweigen (Wucherungen).
Bedeutung    Im allgemeinen geringe Schäden verursachend, allenfalls vorzeitige Blattverluste. Manche Arten extrem häufig (z.B. Aceria-Arten auf Ahornblättern). Viele Gallmilbenarten stechen die Blätter an, wobei sie ein Sekret absondern, das die Blattgewebe veranlässt, Gallen und andere Wucherungen zu bilden. In den so veränderten Geweben entwickeln sich die jungen Gallmilben. Filzrasen beispielsweise bieten den Larven Schutz vor räuberischen Insekten. Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit Gallen bildenden Insekten (z.B.Gallwespen).
Massnahmen    Im allgemeinen sind hier Maßnahmen nicht sinnvoll. Wenn die optische Beeinträchtigung stört (erwerbsmäßiger Pflanzenbau) kann mit Akariziden (siehe Amtliches Pflanzenschutzmittelverzeichnis) gegen die Gallmilben vorgegangen werden.
Betroffene Baumarten    Alle Gehoelzarten;
Betroffene Pflanzenteile    Blatt; Trieb/Zweig/Ast;


Blatt mit Formanomalien durch Gallmilben
Ahornblatt mit Zitzengallen
Schwarzerlenblatt mit Filzgallen
Kirschblatt mit Gallen
Kirschblatt mit Gallen
Lindenblatt mit Gallen

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