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Lärchenkrebs (Lachnellula willkommii) | english

Symptome    Krebsige Anschwellungen an Zweigen. Ästen und am Stamm, meist langgestreckt, von unterschiedlicher Größe und in späten Stadien in Längsrichtung aufplatzend, an den Rändern mit Wundkalluswülsten. Irreguläre, buschig dichte Verzweigung im Bereich befallener Äste (Hexenbesen); innerhalb der Krebswucherungen Millimeter große, orangefarbige und scheibenförmige Fruchtkörper
Bedeutung    Luftfeuchte, dumpfe und nasse Lagen (Mulden), Lichtmangel, Dichtstand und hohe Niederschläge fördern die epidemische Entwicklung dieser Pilzart. Darüberhinaus gibt es unterschiedlich infektionsanfällige Lärchenherkünfte. Relativ langsames Absterben von Zweigen, Ästen und seltener des Stammes.
Massnahmen    Kurative Maßnahmen nicht möglich.
    Vorbeugende Maßnahmen
  • Hygiene: das infektiöse Pflanzenmaterial sollte vernichtet werden;
  • Freistellung der Pflanzen, Auflichtung der betroffenen Flächen;
  • bei Neupflanzungen standortsangepasste Herkünfte verwenden
Betroffene Baumarten    Laerche;
Betroffene Pflanzenteile    Stamm; Trieb/Zweig/Ast;


Lachnellula willkommii - Zweigkrebs (Foto LFD Steiermark 2001)
Zweigkrebs mit Fruchtkörpern
Luftfeuchte Tallage: stark verkrebster Lärchenbestand
Fruchtkörper (Apothezien)
Zweigkrebs


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