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Knospenminierung durch Insekten: - Silbermotten - Blastotere spp.; Nagekäfer - Ernobius spp. | english

Symptome    Ungewöhnlich verdickte, sitzengebliebene Kospen ( vor allem Terminalknospen), oftmals mit rundem Ein/Ausbohrloch an Knospenbasis, Bohrmehl meist ohne Harz. Im Inneren ist die Knospe mehr oder weniger komplett ausgehöhlt, manchmal reicht die Minierung bis in den Trieb hinein. Je nach Schädling ist sie mit krümeligem Kot gefüllt (Käfer) oder kotfrei (Motten).
Bedeutung    Bei älteren Pflanzen ist die Schadwirkung bedeutungslos. Bei jüngeren Pflanzen verursacht ein stärkerer, mehrjaehriger Befall Verzweigungsanomalien bzw. Vielwipfeligkeit sowie eine erhöhte Prädisposition für Triebsterben verursachende Mikropilze.
Massnahmen    Meist keine notwendig.
Betroffene Baumarten    Fichte; Tanne;
Betroffene Pflanzenteile    Trieb/Zweig/Ast;


Knospenminierung bei Fichte
Knospen- und Triebminierung bei Fichte
Knospenminierung bei Fichte, Larve
Knospenminierung bei Tanne
Knospensucht nach Minierung
Fichten-Nagekäfer: Larve

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