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Auf der europäischen forstpolitischen Bühne
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Der Forest Europe-Prozess hat sich seit seines Bestehens zu einem akzeptierten Forstpolitik-Forum etabliert, das eine große Anzahl an forstpolitischen Entscheidungen getroffen und Politik-instrumente ausverhandelt hat. Derzeit umfasst der Forest Europe-(FE)-Prozess 46 Mitglieds-staaten, einschließlich der Europäischen Union und zahlreicher Beobachterorganisationen und -länder.

Der FE-Prozess konzentrierte sich auf die Verhandlung von politischen Deklarationen und Resolutionen und auf die daraus abgeleitete Entwicklung von Politikinstrumenten und Empfehlungen. Seit der Ministerkonferenz in Oslo (2011) wurden Verhandlungen zu einer rechtlich bindenden Vereinbarung zu Wäldern in Europa bisher ohne Ergebnis geführt. In den letzten Jahrzehnten wurden auch auf Ebene der EU in verschiedenen Sektoren waldpolitische Entscheidungen getroffen und Politikinstrumente entwickelt, die direkt und indirekt die nachhaltige Waldbewirtschaftung beeinflussen.
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Flexible Orientierung an relevanten Themen

Vor diesem Hintergrund wurden die Errungenschaften des FE-Prozesses einschließlich der Best Practice-Beispiele bewertet; das Projektteam, bestehend aus BFW (Dr. Peter Mayer) und BOKU (Dr. Helga Pülzl), hat den qualitativen und quantitativen Output, die Auswirkungen und den zusätzlichen Nutzen des FE-Prozesses analysiert. Aufgrund der kurzen Projektzeit konzentrierte sich die Analyse auf bestehende Dokumente, die Forest Europe-Homepage und wissenschaftliche Literatur.

Es zeigte sich, dass der Forest Europe-Prozess zu einem anerkannten europäischen Forstpolitik- Forum wurde, aus dem zahlreiche, für die europäische Politik relevante Entscheidungen und Instrumente entstanden. Der FE-Prozess wurde auch thematisch flexibel angelegt und hat sich über die Jahre immer an den wichtigen, den Wald beeinflussenden Themen, europäisch und international, orientiert.

Für die Zukunft des Prozesses, sind, trotz seiner Erfolge, u.a. eine weitere thematische Flexibilisierung, verstärkte, sektorenübergreifende Arbeiten, aber auch organisatorische Veränderungen notwendig. Die Studie weist im Detail auf mögliche Maßnahmen hin und wurde als Referenz für die Verhandlungen der nächsten Ministerkonferenz 2015 in Spanien herangezogen. 

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