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Institut für Waldwachstum und Waldbau
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Best Practice zu naturnaher Waldwirtschaft
Im Gegensatz zu vielen Versuchs­flächen des BFW, die meist für gleichaltrige und künstlich begründete Alters­klassenwälder seit Jahrzehnten Auskunft über das Waldwachstum geben, gibt es im ungleichaltrigen, aus Naturverjüngung hervorgegangenen und meist aus mehreren Baumarten bestehenden Dauerwald kaum systematisch an­gelegte und auf langfristige Unter­suchungen ausgerichtete Forschungseinrichtungen. Durch das Projekt ReSynatWald sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, geeignete Referenzbestände zu identifizieren, einzurichten und zu dokumentieren. In weiterer Folge sollen diese als Langfrist-Forschungsflächen genutzt werden.

Erfolgskontrolle und handfeste Beispiele

Die Auswahl von Best Practice-Betrieben erfolgt in Zusammenarbeit mit Pro Silva Austria. Der große Vorteil liegt darin, dass die Betriebe selbst ein großes Interesse an den Versuchseinrichtungen haben. Sie können diese für ihre interne Erfolgskontrolle, aber auch als handfeste Beispiele für Exkursionen nutzen. In einigen Fällen ist vorgesehen, diese Flächen für Schulungen und Probeauszeigen zu verwenden. Als Referenz werden Bestände ausgewählt, die schon möglichst lange nach den Grundsätzen natur­naher Waldwirtschaft behandelt wurden. Bei der Ersterhebung werden Kennzahlen der Bestandesstruktur, der Verjüngung, der Sortiments- und Qualitätsverteilung, aber auch ökologische Merkmale wie Totholzvorräte und Habitatstrukturen erhoben.

Wichtig ist dabei, dass die Bewirtschaftung von den Eigentümern selbst durchgeführt wird, ohne dass das Projekt beeinflusst wird. Um langfristige ökonomische Kenndaten generieren zu können, verpflichten sich die Eigentümer zu regelmäßigen standardisierten Aufzeichnungen über Nutzungen, Aufwände und Erträge. Mittelfristig können so die wirtschaftlichen Vorteile des kahlschlagfreien Dauerwaldes erfasst werden. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (DAFNE).

Projektbericht zum Download
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Referenzbestände sollen schon möglichst lange nach den Grundsätzen naturnaher Waldwirtschaft behandelt worden sein
Abb 1: Referenzbestände sollen schon möglichst lange nach den Grundsätzen naturnaher Waldwirtschaft behandelt worden sein

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