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Nachbetrachtet| Innsbrucker Hofburggespräche 2017
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Innsbrucker Hofburggespräch November 2017 - Präsentationen

Der Lawinenunfall - vom Ereignis zum Gerichtsverfahren



Im langjährigen Durchschnitt verunglücken in Österreich jedes Jahr 30 Personen bei Lawinenunfällen. Ein eindeutiger Trend - bezogen auf die Todesopfer - ist derzeit nicht festzustellen. Gewiss sind nicht bei jedem Unfall Todesopfer zu beklagen; viele Unfälle verlaufen glimpflich und nicht alle Unfälle werden auch gerichtsanhängig, dennoch ist das Thema virulent. Insbesondere nach Unfällen mit mehreren Opfern ist die öffentliche Diskussion unübersehbar.

Im Rahmen der vom Institut für Naturgefahren veranstalteten Innsbrucker Hofburggespräche am 22. November wurde die Thematik "Lawinenunfälle" von verschiedenen Blickrichtungen aus beleuchtet: Sowohl die Sichtweisen eines betroffenen Unfallopfers als auch von Personen, die im Rettungseinsatz und der medizinische Erstversorgung maßgeblich tätig sind, wurden vorgestellt.

Diese Präsentationen wurden im im zweiten Vortragsblock durch Ausführungen hinsichtlich der Praxis bei polizeilichen und gutachterlichen Erhebungen abgerundet, der geplante Beitrag über die gerichtliche Aufarbeitung von Lawinenunfällen musste aus Krankeheitsgründen leider entfallen. 

Download der Präsentationen als PDF


Klaus WAGENBICHLER - stellvertretender Landesleiter der Bergrettung Salzburg
„Der Einsatz am Lawinenkegel aus Sicht der Bergrettung“

Hermann BRUGGER - Leiter des Instituts für Alpine Notfallmedizin an der EURAC Bozen
„Die medizinische Erstversorgung am Lawinenkegel“

Hans EBNER - Leiter der Alpinpolizei im BMI
„Die polizeilichen Erhebungen nach einem Lawinenunfall“

Franz DEISENBERGER - Vorsitzender der ARGE der Alpinsachverständigen Österreichs
„Der Alpin-SV im Spannungsfeld von Öffentlichkeit, Medien und Experten bei Lawinen-Großereignissen“








©Scientif38/CC BY-SA 3.0


22. November 2017
Congress Innsbruck
Rennweg 3
9020 Innsbruck



BFW-Ansprechperson
Peter Höller
+43 (0)512 573933 5106


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