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BFW-Praxistag 2017:
Holznutzung erhöht Klimafitness unserer Wälder
"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein." Der Spruch, der dem Athener Staatsmann Perikles (5. Jhdt. v. Chr.) zugeschrieben wird, hat angesichts der Herausforderungen, die das sich ändernde Klima mit sich bringen wird, immer noch Gültigkeit. Der Praxistag 2017 des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) hat sich dieses Themas angenommen und zeigt Wege zur Waldbewirtschaftung in Zeiten des Klimawandels.

Der Klimawandel fordert gemeinsames Handeln, damit wir mit den sich ändernden Bedingungen möglichst gut zurechtkommen. Unter diesem Kontext hat DI Gerhard Mannsberger, Chef der Sektion Forstwirtschaft im BMLFUW, zur Einleitung des BFW-Praxistages die Initiativen seines Ministeriums vorgestellt, die insbesondere Waldbesitzer und Gemeinden zur klimafitten Waldbewirtschaftung und die Österreicherinnen und Österreicher zur Verwendung von Holz animieren sollen. Wie die Politik die Rahmenbedingungen schaffen kann, das gesamte Potenzial der heimischen Wälder zu nutzen, um dem Klimawandel zu begegnen, machte BFW-Leiter Dr. Peter Mayer deutlich. Die Reduktion von CO2 ist einer der ganz großen Lösungsansätze und der Wald spielt dabei die entscheidende Rolle. Als CO2-Senke bindet er das Treibhausgas in der Biomasse und im Boden. Waldbewirtschaftung, die auf diese Tatsache zum Beispiel mit standortsgerechter Baumartenwahl Rücksicht nimmt, hilft, die Herausforderungen der Zukunft zu schultern.

Bäume nun gar nicht mehr zu nutzen wäre jedenfalls kontraproduktiv, denn Wald wirkt als Kohlenstoffspeicher noch über seine Lebenszeit hinaus. So wirkt sich die Verwendung von Holzprodukten nachweislich positiv auf die Treibhausgasbilanz aus, indem dadurch die Verarbeitung von weitaus energieintensiveren Produkten, zum Beispiel aus Stahl, vermieden wird. „Die Substitution von anderen Materialien und die Nutzung von Holzprodukten tragen viel mehr zu einer positiven Treibhausgasbilanz bei als die bloße Akkumulation von Kohlenstoff in Form von Holz im Wald“, ist sich Mayer sicher. Dies wurde auch 2016 im Rahmen der vom Klima- und Energiefonds  geförderten Projekte von BFW, Umweltbundesamt (UBA) und Universität für Bodenkultur (BOKU) wissenschaftlich untermauert (siehe BFW-Praxisinformation 38, Download im BFW-Bookshop).

Alle diese Erkenntnisse stellen eine wichtige politische Botschaft dar. Und das nicht nur für Österreich, sondern auch weltweit, denn großflächige Entwaldung, wie z.B. in den tropischen Ländern, stellt eine enorme CO2-Quelle dar. Bevölkerungswachstum und die damit einhergehenden Änderungen der Landnutzungsformen sind die zukünftigen Herausforderungen im Klimawandel. Die Forschung ist gefragt, ihr Wissen als Ratgeber zur politischen Meinungsfindung zur Verfügung zu stellen, um daraus zielführende Maßnahmen ableiten zu können.

Ostösterreich am stärksten betroffen

Dr. Michael Englisch vom Institut für Waldökologie und Boden des BFW beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit mit der Frage, auf welchen Standorten der Wald besonders unter Druck kommt und daher Handlungsbedarf herrschen wird. Er verwendet dazu Prognosen zur künftigen Entwicklung von Temperatur und Niederschlag. Diese sagen generell wärmere Zeiten mit feuchteren Wintern und trockeneren Sommern voraus. Dies wird unweigerlich Auswirkungen auf den Wald haben, besonders an Standorten, die jetzt schon Probleme mit den klimatischen Bedingungen haben. Veränderungen wichtiger Standortsmerkmale wie Wärmeangebot, Wasserverfügbarkeit, Nährstoff- und Kohlenstoffkreislauf, aber auch Störungen und Neobiota werden den Waldbewirtschaftern in nicht allzu ferner Zukunft ein Überdenken ihrer Bewirtschaftungspläne abverlangen. Englisch und sein Team haben die klimatische Wasserbilanz für die Probeflächen der österreichweiten Waldinventur (ÖWI) errechnet und der Wasserspeicherfähigkeit der Waldböden auf denselben Flächen gegenübergestellt. Damit ergibt sich ein ziemlich genaues Bild, auf welchen Flächen es zukünftig über längere Zeiträume von mehreren Monaten zu Mangel an pflanzenverfügbarem Wasser kommen wird.
© BFW
Die klimatische Wasserbilanz für Probeflächen der ÖWI (Auszug aus der Präsentation).

Englisch kommt zu dem Schluss, dass vor allem der sommerwarme Osten am stärksten betroffen sein wird. Ein besonders klimafitter Wald wird folglich im Weinviertel, im östlichen Waldviertel, im Wienerwald, im Grazer Bergland, im Mittel- und Südburgenland, punktuell im Klagenfurter Becken, im Mühlviertel, in den östlichen Randalpen und in inneralpinen Trockengebieten benötigt, denn in diesen Gebieten wird es verstärkt zu Trockenstress und Wachstumsrückgang sowie zu Baumartenwechseln kommen. Auf nicht wasserlimitierten Standorten der Alpen könnte das Wachstum hingegen aufgrund der höheren Temperaturen, aber auch der damit einhergehenden Nährstoffmobilisierung steigen.

Etablierung neuer Arten

Das wärmere Klima werden laut Dr. Gernot Hoch, dem Leiter des Instituts für Waldschutz des BFW, aber auch neue Insekten- und Pilzarten zu schätzen wissen. Vor allem jene, gegen die unser Ökosystem keine natürlichen Gegenspieler hat, bereiten dem Entomologen Sorge. Unser Wald muss neben den sich ändernden klimatischen Bedingungen auch mit neuen Schaderregern zurechtkommen. Zum einen werden vermehrt Arten aus dem mediterranen Raum hierzulande ein passendes Klima vorfinden und sich etablieren können. Zum anderen fördert die Intensivierung des globalen Handels, gekoppelt mit ungenügenden phytosanitären Kontrollmaßnahmen, die Einschleppung invasiver Schadorganismen. Und zu all dem Übel werden die Veränderungen auch dazu führen, dass manche heimische Arten noch stärker schädlich werden können. Da die Entwicklung von Insekten temperaturabhängig ist, können Arten wie etwa der Buchdrucker mehrere Generationen pro Jahr entwickeln, was den Befallsdruck für die Bäume weiter erhöht. Vor allem dann, wenn sie unter Trockenstress leiden.

Schädlingskontrolle sieht Hoch daher als eine wichtige Voraussetzung für einen klimafitten Wald an, weil immer wieder Schadorganismen einwandern oder eingeschleppt werden und von den Heimischen neue Gefahren ausgehen. Die Maßnahmen nehmen alle Akteure im Forst in die Pflicht, denn je früher eine Gefahr erkannt wird, desto eher kann reagiert werden. Es ist unerlässlich, den Wald genau zu beobachten und neue Befallsmuster oder gar neu auftretende Schadorganismen zu melden. Beim Import von Holzprodukten und Pflanzen müssen die Kontrollen lückenloser werden, was leider europaweit gesehen nicht oberste Priorität hat. Dafür kann man waldbaulich für Absicherung sorgen, indem in die Erhöhung bzw. die Erhaltung der Diversität im Wald investiert wird. Dies schafft schwierigere Bedingungen für spezialisierte Schadorganismen und fördert deren natürliche Gegenspieler. Auch wenn sich bei diesem komplexen Thema keine generalisierten Aussagen treffen lassen, kann man sagen, dass durch einen vielfältigen und an den Standort angepassten Wald die Chancen steigen, einen Befall mit Schadorganismen schadloser zu überstehen.


Webtipp
Borkenkäfermonitoring und Risikoanalyse

Resistenz und Resilienz sichern

Welche Handlungsmöglichkeiten aus waldbaulicher Sicht im Klimawandel bestehen, erörterte DI Werner Ruhm vom Institut für Waldwachstum und Waldbau des BFW in seinem Vortrag. Dass die Forstwirtschaft in Zukunft riskanter werden wird, davon ist Ruhm überzeugt. Aufgrund der langen Produktionszeiträume und der Unsicherheiten in den Klimaprognosen und der Anpassungsfähigkeit der Waldökosysteme spielt bei der forstlichen Planung viel Ungewissheit mit. Bei der Bewirtschaftung wird man sich künftig fragen müssen, wie die Standorte in 50 bis 60 Jahren aussehen werden. Darum wäre es nicht klug, sich im Kopf gegen Gastbaumarten zu verwehren. Vergleicht man die Bedingungen der Standorte, an denen diese natürlich vorkommen, mit den Prognosen für unsere Standorte, wären diese Arten eventuell eine Option. Nicht nur, was Wachstum und Qualität betrifft, auch im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber biotischen und abiotischen Schädigungen.

Wälder der Zukunft sind Wälder, die von einem hohen Anpassungsvermögen gekennzeichnet, also klimafit, sind. Um die Resilienz und die Resistenz von Beständen zu sichern, empfiehlt Ruhm schon jetzt die Einzelbaumvitalität zu erhöhen und Durchforstungsstrategien sowie Zielsetzungen kritisch zu hinterfragen. Da das zukünftige Klima und die damit verbundenen Störungen kaum verlässlich prognostiziert werden können, sollten waldbauliche Entscheidungen möglichst offen und flexibel sein. Ein Mischwald erfüllt diese Anforderungen am ehesten, wenn er aus Baumarten mit möglichst unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen besteht. So kann der Problematik der Unsicherheit am besten begegnet werden und das Risiko durch eine breite Baumartenpalette, die auf den Standort abgestimmt ist, verteilt werden. Eine Kombination aus Naturverjüngung und Pflanzung verlangt viel waldbauliches Verständnis und Können, wäre aber eine sinnvolle Option zur Anpassung an den Klimawandel. Auch etablierte Baumarten wie die Fichte können über Mischbestände gesellschaftsfähig gehalten werden.

Brotbaum nur in manchen Regionen in Gefahr

Dass Fichtenbestände nicht in allen Regionen Österreichs gefährdet sind, zeigten Dr. Georg Kindermann und Dr. Thomas Ledermann vom Institut für Waldwachstum und Waldbau des BFW. Fichtenbestände können unter anderem von Trockenstress, Windwurf, Schnee- und Eisbruch sowie Borkenkäfer betroffen sein. Um den Einfluss der Klimaveränderung quantitativ beschreiben zu können, wurde ein Modell entwickelt, welches die Wuchsleistung der Fichte für beliebige Klimaszenarien abschätzen kann. Wenn die derzeitigen Klimaprojektionen zutreffen und im Jahr 2100 die Temperaturerhöhung zwischen zwei und fünf Grad Celsius mehr sowie die Niederschlagsmenge zwischen 20 Prozent mehr und 20 Prozent weniger liegen wird, ist für die Fichte entweder mit überwiegenden Verbesserungen (Temperatur +2°C, Niederschlag +20 %) oder mit existenzgefährdenden Verschlechterungen im Mühl- und Waldviertel, Weinviertel, Marchfeld, Burgenland sowie im Grazer und Klagenfurter Becken (Temperatur +5°C, Niederschlag -20 %) zu rechnen. Die Untersuchungen zum Fichtenwachstum haben auch gezeigt, dass Dickungen und Stangenhölzer wesentlich weniger sensibel gegenüber Trockenheit reagieren als Verjüngung. Daher ist, solange keine zusätzliche Borkenkäferbelastung droht, nur bei extremen Klimaverschiebungen mit einer existenziellen Bedrohung von mittelalten Fichtenbeständen zu rechnen. Regionen, in denen niedrige Temperaturen das Wachstum limitieren, zeigen in allen Klimaszenarien einen Anstieg der Wuchsleistung.

Die Fichte am Rande ihres derzeitigen Verbreitungsgebietes ist meistens sehr produktiv und zeigt eine hohe Wuchsleistung. Um die Fichte auf solchen Standorten auf veränderte Umweltbedingungen vorzubereiten, empfehlen die beiden Wissenschaftler eine frühzeitige Bestandespflege und eine kräftige Erstdurchforstung. Durch diese Maßnahmen werden Trockenstress-Situationen entschärft und die Entwicklung von Beständen mit vitalen und stabilen Bäumen gefördert. Solche Bestände sind widerstandsfähiger gegenüber Schnee- und Eisbruch, erreichen früher ihren Zieldurchmesser und sind dadurch weniger von Windwurf gefährdet. Auch bieten sie aufgrund der geringen Schadholzmengen kaum Angriffsmöglichkeiten für Borkenkäfer. Dort, wo die Fichte auch in Zukunft gute Wuchsbedingungen vorfindet und wo auch künftig Aufforstungen durchgeführt werden sollen, ist auf ein geeignetes Pflanzverfahren zu achten.

Sorgfalt beim Pflanzen der Bäume führt ebenfalls zu höherer Stabilität, wie Untersuchungen  der Abteilung für Waldwachstum gezeigt haben. Bei einem Versuch wurden Fichten aus drei verschiedenen Pflanzverfahren (Container-, Hohlspaten- und Winkelpflanzung) mit einer Seilwinde umgezogen und die dazu erforderliche Kraft gemessen.


Video (Youtube)
Bodenverankerung von Fichten

Herkunft entscheidet über Klimafitness

An der Resistenz gegen Trockenheit und der Eigenschaft, sich nach einem trockenen Jahr schnell wieder zu erholen, lässt sich unter anderem die Klimafitness von Bäumen messen. Ob sich Trocken-Resistenz und Resilienz zwischen Baumarten und Herkünften unterscheiden, haben Dr. Silvio Schüler, Dr. Thomas Geburek und das Team des Instituts für Waldgenetik untersucht. An vier Versuchsflächen im sommerwarmen Osten traten in den letzten Jahrzehnten dieselben extremen Trockenperioden auf.

Das ermöglichte einen Vergleich von Resistenz und Resilienz von verschiedenen Herkünfte von Lärche, Tanne, Fichte und Douglasie. Verglichen wurde dabei das Wachstum der Baumarten im Trockenjahr mit den Jahren davor und danach. Die Douglasie zeigte dabei die höchste Resistenz, aber die schlechteste Erholung. Die beste Erholung und eine gute Resistenz zeigte hingegen die Weißtanne. Große Unterschiede innerhalb und zwischen Herkünften traten bei Fichte und Weißtanne auf.


© BFW
Der Vergleich der vier Versuchsflächen (Auszug aus der Präsentation)
Schüler, seit kurzem Leiter des Instituts für Waldwachstum und Waldbau, kommt zu dem Schluss, dass die Auswahl trockenresistenter Herkünfte und deren Züchtung möglich sind, vor allem für Fichte, Lärche und Tanne. Zu berücksichtigen ist allerdings das saisonale Auftreten möglicher Trockenperioden. Die Empfehlung der Forscher ist die gezielte Förderung vitaler und wüchsiger Bäume durch kräftige Durchforstung, um die mittlere Resistenz des Bestandes gegen Trockenheit zu steigern. Die Erhöhung von Stabilität und Resistenz sind die Faktoren, die einen Wald klimafit machen.

Vorträge als PDF zum Download

Der Wald in der Klimapolitik
Dr. P. Mayer, DI A. Freudenschuß (BFW)

Auf welchen Standorten kommt der Wald unter Druck?
Dr. M. Englisch, Dr. A.Schindlbacher, Dr. R. Jandl (BFW)

Klimafit durch Schädlingskontrolle: Forstlicher Pflanzenschutz im globalen Wandel
Dr. G. Hoch, DI J. Putz, DI H. Krehan (BFW)

Waldbauliche Handlungsmöglichkeiten im Klimawandel
DI W. Ruhm (BFW)

Wie geht man mit gefährdeten Fichtenbeständen um?
Dr. T. Ledermann, Dr. G. Kindermann (BFW)

Trockenstress im Wald. Unterschiede zwischen Baumarten und Herkünften
Dr. S. Schüler (BFW), DI J.-P- George (BFW), Univ.-Prof. Dr. T. Geburek (BFW), Michael Grabner (BOKU)

Klimawandel und Naturgefahren (Nur in Innsbruck)
Dr. G. Markart, Mag. K. Klebinder, Mag. B. Kohl, DI F. Perzl, Dipl.-Geogr. A. Zeidler (BFW)

Gastbeiträge

Wien (24. Jänner 2017)
Waldbauliche und jagdliche Ziele im Forstbetrieb Wienerwald
DI Johannes Wimmer (Österreichische Bundesforste)

Gmunden (25. Jänner 2017)
Klimawandel - Konsequenzen für die Waldbewirtschaftung aus regionaler Sicht
DI Christoph Jasser (LFD Oberösterreich)

Ossiach (26. Jänner 2017)
Klimawandel aus der Sicht eines Waldbewirtschafters
DI Günter Kleinszig (Waldbesitzer aus Wolschart, St. Georgen am Längsee)

Innsbruck (1. Februar 2017)
Klimawandel aus der Sicht eines Waldbewirtschafters
DI M. Kreiner (Landesforstdienst Tirol)



Dr. Peter Mayer - Leiter des BFW


DI Gerhard Mannsberger - Sektionschef Forstwirtschaft (BMLFUW)

Dr. Michael Englisch - Leiter der Abteilung Standort und Vegetation (BFW)


DI Johannes Wimmer - Leiter Forstbetrieb Wienerwald (ÖBF)


Dr. Gernot Hoch - Leiter des Instituts für Waldschutz (BFW)


DI Werner Ruhm - Leiter der Abteilung für Waldbau (BFW)


Dr. Georg Kindermann - Abteilung für Waldwachstum (BFW)


Dr. Silvio Schüler - Leiter des Instituts für Waldwachstum und Waldbau (BFW)




Publiziert: 16.02.17
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