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Geras setzt auf das Thema „Wald und Gesundheit“
Der Wald tut uns gut, so viel steht fest. Er wird erfreulicherweise immer öfter als Ort zur Förderung der eigenen Gesundheit wahrgenommen und genutzt. Geras im Waldviertel liegt hier ganz am Puls der Zeit und möchte sich als Ort für Gesundheitsförderung im Wald etablieren. Green Care WALD unterstützt das Projekt als Vermittler für soziales Engagement im Wald.

Geras im Bezirk Horn ist landschaftlich geprägt durch das Stift Geras, das mitten im Ort und gleichzeitig mitten in der Natur eine reiche kulturelle Geschichte verkörpert. Aber auch die Natur um das Stift ist reich – Teiche und Waldflächen laden zum Verweilen und Durchatmen ein. Kein Wunder, dass Gesundheitsförderung an diesem Ort bereits stattfindet. Rund 20 Fastenkurse pro Jahr werden von Alexander Graffi im Stift abgehalten, die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer dürfen dabei auch die heilsame Wirkung des Waldes bei Waldspaziergängen erfahren. Diese führen zum Beispiel in den angrenzenden Naturpark Geras, dem die Waldflächen des Stiftes zur Verfügung stehen und der Niederösterreichs drittältester Naturpark ist.

Eine Projektgruppe arbeitet nun daran, das Thema Wald und Gesundheit noch stärker regional zu verankern: Das Stift Geras ist dabei als Wald- und Teicheigentümer mit dabei, um die Beziehung zwischen Mensch und Natur zu fördern und zu ermöglichen. Der Naturpark Geras ist ebenso Teil des Teams, er feiert zudem im Jahr 2018 seinen fünfzigsten Geburtstag und die Gesundheitsförderung als neues Impulsthema liegt auf der Hand.

„Aus Sicht des BFW nimmt die Bedeutung der sozialen Nachhaltigkeit zu. Deshalb engagieren wir uns im Thema Green Care und freuen uns über die Partnerschaft mit dem Stift Geras.“ sagte Dr. Peter Mayer, Leiter des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW).

Die regionale Verwurzelung des Themas spiegelt sich im Projektteam durch Wolfgang Riener wider, der als selbstständiger Förster auch im Nationalpark Thayatal für das Wald- und Wildmanagement zuständig ist und das Potenzial von Geras weiter fördern möchte.
Wissenschaftlich wird das Projekt durch die Universität für Bodenkultur begleitet und die Wirkung des Waldes untersucht. Green Care WALD, angesiedelt am Bundesforschungszentrum für Wald, unterstützt das Projekt als Botschafter und Vermittler für soziales Engagement im Wald. Hermine Hackl, die Stimme des Waldes mit tiefer Verwurzelung im Waldviertel, war federführend in der Vernetzung der Projektpartner, die ihre Liebe zum Waldviertel alle mitsamt teilen.


Das Projektteam startete die Initiative Wald und Gesundheit am 28. November 2017 in Geras:
(v.l.n.r.)
Arne Arnberger (Universität für Bodenkultur), Margit Perzy (Naturpark Geras), Alexander Graffi (Fastenkurse Stift Geras), Franziska Krainer (Green Care WALD, BFW), Wolfgang Riener (Technisches Büro für Forstwirtschaft), Prior Andreas Brandtner (Stift Geras), Philipp Markus (Naturpark Geras), Hermine Hackl (FHP)
Bildcredits: Wald und Gesundheit Geras (c) Arnberger


Rückfragen an: Franziska Krainer MSc., Bundesforschungszentrum für Wald, Projektleitung Green Care WALD, Tel. 01/87838-1347, franziska.krainer@bfw.gv.at


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