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Hofburggespräch am 15. März: Die Lawinengefahr
aus unterschiedlichen Blickwinkeln
Zeitpunkt: 15. März 2018 | 13.00 - 17.00 Uhr
Ort: Institut für Naturgefahren (BFW) |Hofburg - Rennweg 1
Seminarraum, 1. Stock, 6020 Innsbruck

Die Beurteilung der Lawinengefahr ist nicht nur ein komplexes Unterfangen, sie ist auch davon abhängig, wer (Lawinenwarner, Lawinenkommission, Bergführer, Tourengeher, ...), für welchen Zweck diese Herausforderung zu erfüllen hat. Eine für ein ganzes Gemeindegebiet zuständige Lawinenkommission wird ihre Entscheidungen vor allem auf regelmäßige Erhebungen und Messungen (z. B. Schneeprofile) stützen, während sich der Tourengeher eher auf spezifische Beobachtungen im ausgewählten Tourengebiet konzentrieren wird. Jede Klientel benötigt unterschiedliche Informationen (bzw. unterschiedliches Datenmaterial), um die Lawinengefahr entsprechend beurteilen zu können; außerdem verwendet jede Gruppe andere Ansätze für eine adäquate Bewertung der Lawinengefahr. Wir wollen im Rahmen dieses Hofburggespräches der Frage nachgehen, welche Informationen und Fakten für die einzelnen Gruppen unerlässlich sind, und worauf ihre Entscheidungen vornehmlich beruhen.

In einer abschließenden Diskussionsrunde wollen wir einige dieser Punkte herausarbeiten; dabei sollen nicht nur Praktiken und Methoden, die auf einhellige Zustimmung stoßen, diskutiert werden, sondern auch jene zur Sprache kommen, bei denen gegensätzliche Auffassungen bestehen.

Programm (Einladungsfolder zum Herunterladen)

13.00 - 13.20 Uhr
Hans KONETSCHNY - Leiter des Lawinenwarndienstes Bayern
Die Beuteilung der Lawinengefahr aus Sicht des Lawinenwarners

13.30 - 13.50 Uhr
Anton MATTLE - Bürgermeister von Galtür, Vorsitzender der Lawinenkommission
Die Beurteilung der Lawinengefahr aus Sicht des Angehörigen einer Lawinenkommission

14.00 - 14.20 Uhr
Walter ZÖRER - Berg- und Skiführer, Gerichtssachverständiger
Die Beurteilung der Lawinengefahr aus Sicht des Bergführers

PAUSE
15.00 - 15.20 Uhr
Markus KOGLER - Berg- und Skiführer, Gerichtssachverständiger
Die Beurteilung der Lawinengefahr aus Sicht des Organisators von alpinen Veranstaltungen

15.30 - 15.50 Uhr
Klaus KLEBINDER - Geograph und erfahrener Skitourengeher, BFW
Die Beurteilung der Lawinengefahr aus Sicht des Tourengehers

16.00 - 16.20 Uhr
Peter HÖLLER - Lawinenexperte des BFW, Gerichtssachverständiger
Diskussionsrunde - Gemeinsamkeiten und Gegensätze bei der Gefahrenbeurteilung

Da wir bei entsprechend großer Teilnehmerzahl auf einen externen Tagungsraum ausweichen müssen, ersuchen wir um Anmeldung bis spätestens 19.02.2018 an Simone Willburger (simone.willburger@bfw.gv.at).
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