Deutsch    English
Ausbildungsstätten Fachinstitute
Institut für Waldschutz
Mitarbeiter suchenSuche
Das Institut für Waldschutz untersucht biotische und abiotische Schadfaktoren und entwickelt Bekämpfungsstrategien. Im Rahmen des Pflanzenschutzdienstes nimmt es behördliche Aufgaben zum Schutz des Waldes vor Quarantäneschadorganismen wahr. Im Bereich der Luftreinhaltung schafft es die Datengrundlagen für gesetzliche Maßnahmen. Interdisziplinäre Waldschadensprojekte und Monitoring- erhebungen in nationalen und internationalen Kooperationen dienen als Basis für umweltpolitische Maßnahmen. Weitere wesentliche Aufgabenbereiche des Instituts sind die Information und die Beratung von Forstbetrieben, Forstbehörden, Ausbildungsstätten, Baumschulen und Privatpersonen.

Arbeits- und Themenschwerpunkte


Angesichts des dramatischen Anstieges der Borkenkäferschadholzmenge im Jahr 2003 als Folge der extremen Sommertemperaturen, der Dürre und der Sturmkatastrophe in manchen Alpentälern wurde vom Institut in Teilen Österreichs ein Borkenkäfermonitoring aufgebaut (www.borkenkaefer.at)
Unbehandeltes Verpackungsholz bildet das ideale "Transportmedium" für die Einschleppung von Schadorganismen aus fernen Ländern, die in ihrem neuen Verbreitungsgebiet verheerende Schäden am Baumbestand herbeiführen können. Verpackungshölzer aus außereuropäischen Ländern werden gemäß den EU-Richtlinien durch den Pflanzenschutzdienst Forst laufend kontrolliert.
Pflanzenanalysen dienen zum Nachweis forstschädlicher Luftverunreinigungen und zur Feststellung der Nährelementversorgung von Bäumen. Diese Erhebungen werden für das österreichische Bioindikatornetz sowie für die Landesbehörden und Firmen durchgeführt und fließen in die forstfachlichen Gutachten u.a. zur Genehmigung von Industrieanlagen ein. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Bewertung des Risikos für Wälder durch Luftschadstoffe.

Immer bedeutender werden die Datenzusammenstellung und  -auswertung von Erhebungen aus allen Bereichen des Waldschutzes. Diese Informationen werden über das Waldschutz-Infoportal (Dokumentation der Waldschädigungs-faktoren) und über verschiedene Druckmedien (Fachzeitschrift "Forstschutz Aktuell") zur Verfügung gestellt. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Prüfung und Entwicklung von alternativen Verfahren und Geräten zur Schädlingskontrolle sowie die Testung forstlich relevanter Pflanzenschutzmittel.
Die Gesundheit von Gehölzen wird außer von abiotischen Faktoren auch von zahlreichen Organismen beeinträchtigt. Die Identifikation von Krankheitserregern ist eine zentrale Aufgaben des Institutes, das ein jedermann zur Verfügung stehendes Diagnoseservice sowie ein System zur Bestimmung von Schadensursachen anhand von Fotos und Textinformationen anbietet (Baumkrankheiten, Schadinsekten, abiotische Ursachen für Baumschäden).

Hauptaufgaben und Tätigkeiten


  • Entwicklung von Bekämpfungsstrategien gegen biotische und abiotische Schadfaktoren
  • Erhebung von Basisdaten als Datengrundlage für gesetzlichen Maßnahmen im Bereich der Luftreinhaltung
  • Erstellung von Gutachten über biotische und abiotische Schadfaktoren
  • Beratung von Forstbetrieben, Forstbehörden, Ausbildungsstätten, Baumschulen und Privatpersonen
  • Durchführung von Pflanzenanalysen zur Feststellung von Immissionseinwirkungen sowie der Nährstoffversorgung
  • Pflanzenschutzdienst - zum Schutz des Waldes vor Quarantäneschadorganismen

Kontakt

Institutsleitung Privatdozent DI Dr. Gernot Hoch
Tel. +43 (1) 87838-1155, E-Mail: gernot.hoch@bfw.gv.at

Institutssekretariat Doris Schuh
+43 (1) 87838-1131 und 1132, Fax. +43 (1) 87838-1250
E-Mail: doris.schuh@bfw.gv.at

Seckendorff-Gudent-Weg 8, 1131 Wien
NÜTZLICHE LINKS

Das BFW
Fachinstitute
Ausbildungsstätten
Bundesamt für Wald
Impressum


INTERESSANTE WEBSEITEN

Borkenkäfer Monitoring Bodenlehrpfad Taferlklause Herkunftsberatung Bodenkarte
FOLGEN SIE UNS

Youtube Facebook

Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft
Austria, 1131 Wien, Seckendorff-Gudent-Weg 8 | Tel.: +43 1 878 38-0, direktion@bfw.gv.at
BFW © 2017