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Forstliches Vermehrungsgut
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Die genetische Vielfalt einer Baumart sichert das Überleben der Populationen bei gegenwärtigen Umweltbedingungen (Angepasstheit) und ist Grundlage für die Weiterentwicklung bei sich ändernden Klimaverhältnissen (=Anpassungsfähigkeit). Sie ist durch unterschiedliche Selektionsbedingungen bei der Wiederbesiedlung des Raumes nach der Eiszeit und von den Anforderungen an die örtlichen Umweltbedingungen geprägt ist. Diese unterschiedlichen "Erfahrungen" spiegeln sich in den Erbinformationen wider und sind als "genetische Vielfalt" ein Teil der Biodiversität.

Die entscheidende Weichenstellung bei künstlicher Verjüngung ist die Wahl des Forstlichen Vermehrungsgutes (Forstliches Saatgut, Forstliches Pflanzgut).

Um genetische Vielfalt und forstlich erwünschte Eigenschaften zu bewahren, ist die Identität des Forstlichen Vermehrungsgutes, das gewerbsmäßig national und international in den Handel kommt, zu sichern. Die Sicherung der Identität (="Herkunft") und der Kennzeichnung erfolgt durch eine gesetzliche Regelung. Da die Erbanlagen des Saat- und Pflanzgutes für den Konsumenten nicht erkennbar sind, muss bei heimischem Vermehrungsgut eine Kennzeichnung der "Herkunft" eines Vermehrungsgutes durch das Zulassungszeichen erfolgen.


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