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EU-Projekt BioSoil
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EU-Projekt BioSoil
Der riesige und umfassende Datensatz der im Rahmen des Projekts BioSoil europaweit erfasst wird soll zur Beantwortung einer Reihe offener Fragen beitragen wie beispielsweise:
  • Können mit einer zweiten Erhebung Änderungen für bestimmte Bodenparameter erfasst werden?
  • Können solche Änderungen statistisch abgesichert werden?
  • Können für solche Veränderungen Ursache-Wirkungsbeziehungen beschrieben werden?
  • Sind die angewandten Erhebungs- und Arbeitsanleitungen EU-weit anwendbar?
  • Sind die mit bestimmten Methoden erhaltenen Ergebnisse reproduzierbar?
  • Sind die Ergebnisse der EU-weit vergleichbar?
  • Haben die Ergebnisse EU-weite Bedeutung?
  • Können die Ergebnisse in ein umfassendes europäisches Bodeninformationssystem integriert werden?
In diesem Sinn ist das BioSoil Projekt eine Pilotstudie, die u. a. dazu dient, ein zukünftiges Bodenmonitoring-System zu entwickeln. Gleiche, zumindest aber vergleichbare Methoden über Ländergrenzen hinweg sind dazu eine Voraussetzung. Sie werden im Rahmen dieses Projektes entwickelt und erprobt. Gleichzeitig sollen vorhandene Qualitätssicherung- und Qualitätskontrollsysteme (QA/QC Systeme) für eine europäische Waldboden-Beobachtung vereinheitlicht und verbessert werden.

                                

Auf jeder der 139 Fläche (in der Österreichkarte die rot hervorgehobenen Flächen als Teilmenge der 514 Flächen der österreichischen Waldboden-Zusatndsinventur [WBZI]) wurden aus drei Gruben tiefenstufenweise (0-5, 5-10, 10-20, 20-40 und 40-80 cm) Proben entnommen. Ergänzend wurde auch der Auflagehumus beprobt. Nur in Österreich wurden die Proben dieser drei Gruben getrennt analysiert, um die lokale Variabilität der Böden abschätzen zu können. Dadurch ist es leichter möglich, zeitliche Veränderungen von kleinräumiger Bodenvariabilität zu unterscheiden. Um alte und neue Analysedaten besser miteinander vergleichen zu können, werden die auf denselben Flächen vor 18 bis 20 Jahren entnommen Proben (Rückstellproben) gleichzeitig mit den neuen Proben nachanalysiert. Zur Sicherstellung der internationalen Vergleichbarkeit werden in einem europäischen Zentrallabor von zehn bis 15 Prozent aller Flächen (für Österreich von 19 Flächen) die aktuell entnommenen Proben ebenso wie die Rückstellproben zusätzlich analysiert.

Forest Soil Coordinating Centre (FSCC):
http://www.inbo.be/content/page.asp?pid=EN_MON_forest_soils

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