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Über Pflanzen und Stickstoff
Im Rahmen von Life+/EnvEurope wurde an den Projekten "Nitrogen deposition and vegetation change" und "Net Primary Production (NPP) at LTER-Europe sites" mitgewirkt. Diese dienen als Pilotstudien zur verbesserten Vernetzung der ökologischen Langzeitbeobachtung innerhalb Europas.
Ziel war es, die Auswirkungen langfristig wirksamer ökologischer Prozesse anhand existierender Langzeitdatenreihen aus ganz Europa zu untersuchen. Von Seiten des BFW werden die Daten von den Level II-Flächen sowie von den Standorten Hochwechsel und Achenkirch in das Netzwerk eingebracht.

Nachweis erbracht

Die Ergebnisse des Pilotprojektes "Nitrogen deposition and vegetation change" konnten an einem europaweiten, 28 Waldstandorte von Nordskandinavien bis Süditalien umfassenden Datensatz mit mehrfach wiederholten Vegetationsaufnahmen auf insgesamt 1335 permanenten Dauerbeobachtungsflächen nachweisen, dass der Rückgang oligotropher Pflanzen, also von Arten mit geringen Ansprüchen an die Nährstoffversorgung, umso ausgeprägter ist, desto mehr die Critical Loads (=kritische Belastungswerte) für Stickstoff am jeweiligen Standort überschritten werden.

Anspruchslose Arten sind gefährdet

Das bedeutet, dass Pflanzen, die an nährstoffarme Standorte angepasst sind, durch die erhöhten Stickstoffeinträge, wie sie in Mitteleuropa auch in Wäldern häufig vorliegen, heute stark unter Druck stehen. Das könnte die typische Artenzusammensetzung unserer Waldgesellschaften in absehbarer Zeit verändern.
© GFDL, CC-BY-SA
Salomonssiegel, eine einheimische Waldpflanze, die an nährstoffarme Standorte angepasst ist
© Life+/EnvEurope
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