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Wald und Biodiversität
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Wald und Biodiversität
Welche Besonderheiten haben die Böden im Wienerwald? Wird sich die Baumartenzusammensetzung in Zukunft ändern (Klimawandel)? Wo sind die standörtlichen Voraussetzungen für eine hohe Biodiversität besonders günstig? Für diese und andere wichtige Fragen soll ein Projekt des BFW wesentliche Grundlagen liefern. Erstmalig wird die Verteilung der Bodentypen und der wesentlichen Bodeneigenschaften in den unbewirtschafteten Kernzonen des Biosphärenparks Wienerwald erhoben. Projektpartner sind die Biosphärenpark Wienerwald Management GmbH., das Forstamt der Stadt Wien und die Österreichische Bundesforste AG.

Der Wienerwald als spezielle Übergangszone

Bis zum Ende des Jahres 2011 werden 425 Bodenprofile in den 37 Kernzonen angelegt, wissenschaftlich detailliert beschrieben und vermarkt. Insgesamt wird eine Fläche von über 5400 Hektar untersucht. Auf
© BFW
Biosphärenpark Wienerwald mit Blick auf Wien
ausgewählten Standorten werden Bodenproben entnommen und chemisch analysiert. Der Wienerwald bildet den nordöstlichsten Ausläufer der Alpen im Übergang zum pannonischen Tief- und Hügelland mit einem besonderen Übergangsklima. Zusammen mit dem Grundgestein - der Wienerwald weist im nördlichen Teil Flysch und im südlichen Teil Kalk auf - hat dies entscheidende Auswirkungen auf die Böden, deren chemische Zusammensetzung und deren Wasserhaushalt sowie die Vielfalt von Tier- und Pflanzenwelt.

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Waldbodenmonitoring liefert Hilfestellungen für die Bewirtschaftung der Kernzonen

Wichtige Indikatoren

Bodenerhebungen und Bodenmonitoring liefern eine gute Grundlage, um Ver- änderungen im Boden beobachten zu können. Außerdem können daraus Indikatoren abgeleitet werden, die für das Management der Kernzonen im Biosphärenpark wichtig sind, etwa zum Wasserangebot für die Bäume, zur Nährstoffausstattung von Standorten, zur Festlegung von Hot-Spots der Biodiversität, aber auch zur Beurteilung möglicher Risiken, wie der lokalen Erosionsgefährdung und der Schadstoffbindung im Boden.



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