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Waldwissen.net - Informationen für die Forstpraxis
Wer wissen will, wie Spürhunde eingeführte forstliche Schadinsekten erschnüffeln, wie sich der Klimawandel auf das zukünftige Verbreitungsgebiet der Fichte auswirkt oder welche Rolle Wildschweine und Biber in unserer Kulturlandschaft spielen, der wird auf der Wissensplattform waldwissen.net fündig. Sie wird von vier in der Waldforschung tätigen Forschungsanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz betrieben.

Wald- und Umweltwissen ist gefragt

Die Nachfrage nach wissenschaftlich gesichertem Wissen über den Wald und seine Bewirtschaftung ist gross, und zwar länderübergreifend. Darum haben die vier in der Waldforschung tätigen Forschungsanstalten in Baden-Württemberg (FVA), Bayern (LWF), Österreich (BFW) und der Schweiz (WSL) gemeinsam das Internet-Portal waldwissen.net entwickelt. Verständlich aufbereitet, zeitgemäss dargestellt und  fachlich fundiert ist dort konzentriertes forstliches Fachwissen von jedem Computer aus abrufbar.



Seit Februar 2005 ist waldwissen.net auf dem Internet verfügbar und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Wissensplattform. Aus den ursprünglich 600 Artikeln sind unterdessen 3000 geworden, mit zahlreichen  Fotos und Grafiken anschaulich gestaltet. Sie werden monatlich von rund 150'000 Nutzern gelesen. Viele dieser Beiträge erleichtern dem Waldbesitzer oder der Försterin bei Fragen zur Waldbewirtschaftung das Entscheiden.

Aufgrund ihrer Praxisnähe, Internationalität und Mehrsprachigkeit wurden die Entwickler im Juni 2007 mit dem Schweighofer Innovationspreis ausgezeichnet. Unterdessen erstellen auch der Staatsbetrieb Sachsenforst und der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen mit eigenen Redaktionen Beiträge für waldwissen.net.

Regionales Wissen international nutzen

Der grösste Vorteil des Portals ist die gebündelte Darstellung von dezentral erarbeitetem Wissen aus Forschung und Praxis. Jede Woche erscheinen auf waldwissen.net mehrere aktuelle Beiträge. So lassen sich auch in überraschend auftretenden Situationen, wie bei neu in Mitteleuropa beobachteten Schadinsekten, schnell aktuelle Informationen verbreiten. Auf der derzeitigen Startseite des Portals lesen Sie erstmals, wie in Österreich Spürhunde ausgebildet werden, die exotische Schädlinge wie den Asiatischen Laubholzbockkäfer aufstöbern können. Fachinformationen zur Erfolgsgeschichte von Energieholz oder über Erfahrungen mit der Verjüngung von Wäldern, die Sturm ¿Kyrill¿ 2007 zu Boden warf, sind ebenso neu wie ein Artikel über altes und abgestorbenes Holz, einen wertvollen Lebensraum für seltene Tier- und Pilzarten. Und aktuelle Beiträge zu Wildschwein und Biber vermitteln Wissenswertes über den Umgang mit Wildtieren in intensiv bewirtschafteten Landschaften.

Nutzer geben Erfahrungswissen weiter

Die Herausgeber von waldwissen.net arbeiten nun an einer Erweiterung und Modernisierung der Seite. Sie wollen ihren Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, den stetig wachsenden Wissensschatz des Portals noch schneller zu erschliessen und den Austausch von Erkenntnissen aus Praxis und Forschung zu intensivieren. Ziel ist, mit einem schnelleren und wirksameren Wissenstransfer die Waldbewirtschaftung zu optimieren. Das überarbeitete Portal wird voraussichtlich Ende 2010 online gehen. Es wird technologisch betreut durch die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL in der Schweiz.

Links:

Internet-Portal Waldwissen.net: www.waldwissen.net
 
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