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CCN-Adapt - Biodiversität in Abhängigkeit
von Stickstoffeintrag und Klimawandel
Einige der größten Risiken für die Funktionsfähigkeit eines Ökosystems sind der Klimawandel, erhöhte Stickstoffeinträge und eine Änderung der Landnutzung bzw. Bewirtschaftung. Zuviel Stickstoff führt zu Schäden in Ökosystemen und zum Verlust von biologischer Vielfalt. Auswirkungen von Klimaänderung und Änderungen der Landnutzung wurden bereits im Rahmen von diversen Forschungsprojekten untersucht, doch die Auswirkung von erhöhtem Stickstoffeintrag in Kombination mit einer Änderung des Klimas auf die Biodiversität eines Ökosystems ist bislang noch kaum erforscht worden. 

Risikogebiete identifizieren

Ziel von CCN-Adapt ist es Risikokarten für Österreich, die eine Beurteilung für sensible Ökosystemtypen erlauben zu erstellen. Mithilfe von Szenarioanalysen sollen zukünftige Veränderung der Biodiversität in sensitiven Ökosystemen wie Wald, nährstoffarmen Sumpfgebieten und naturnahe Graslandschaften dargestellt werden. Weiters werden an 55 Wald (u.a. alle Level 2 Flächen) und Wiesenstandorten dynamische Ökosystemmodelle (VSD+, L-DNDC, VEG, BERN) angewendet und biologische Veränderungen über die Zeit modelliert.

Stakeholder workshop

Im Rahmen eines Workshops werden Fachleute aus der Wissenschaft, dem Naturschutz und Entscheidungsträger aus der Verwaltung und Politik eingeladen um die Modellergebnisse auf deren Plausibilität zu prüfen und Maßnahmen zur Verminderung etwaiger Schäden zu diskutieren. 

Koordination des Arbeitspaketes 2

Im Rahmen des Projektes mit 5 Kooperationspartnern koordinert das BFW das Arbeitspaket  2 und stellt diverse Daten für die Modellierung sowie Expertenwissen zur Verfügung. 

Kooperationspartner: Klima- und Energiefonds, Umweltbundesamt, Universität Wien, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Firma Öko-Data

Webtipp

www.umweltbundesamt.at


Rita Newman/BMLFUW
Im Fokus von CCN-Adapt: sensible Ökosysteme.
Auf dem Bild ist die Ufervegetation des Egelsees in Kärnten (Moorsee) zu sehen

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