Deutsch    English
Ausbildungsstätten Fachinstitute
Institut für Naturgefahren
Mitarbeiter suchenSuche
Nicht trivial: Schutzwald-Evaluierung
erleichtern und verbessern
Das BFW ist vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als  technische Hilfe im Rahmen des Programms LE 2007-2013 beauftragt worden, von Waldflächen ausgehende Gefahren- und Schadenspotenziale an Siedlungsflächen und Infrastrukturanlagen zu modellieren.

Gefahrenhinweiskarte

Das Ziel ist eine Gefahrenhinweiskarte für die Prozesse Schneelawine und Steinschlag. Sie soll die Identifikation von Schwerpunkten präventiver Schutzwaldmaßnahmen und ihre Evaluierung erleichtern und verbessern. Im Projekt GRAVIPROFOR werden Datengrundlagen aufbereitet und Verfahren zur Bestimmung potenzieller Anbruchsflächen entwickelt. In Abstimmung mit dem ISDW-Konzept und den im BFW-Projekt GRAVIPROMOD entwickelten Prozessmodellen werden Prozess-modellierungen und Rückrechnungen vom Schadenspotenzial auf die potenziellen Prozesszonen im Wald vorgenommen.

Inhomogene Geodateninfrastruktur

2013 wurde das Konzept der digitalen Erfassung der Siedlungsflächen und Anlagen entwickelt und die dafür notwendigen Geodaten bearbeitet. Grundlage sind die Objektklassen der WEP-Richtlinie. Eine digitale Karte der "vom Wald zu schützenden Objekte" auf Basis vorhandener Geodaten ist keine triviale Aufgabe, wie man vermuten könnte. Schwierigkeiten ergeben sich aus der allgemeinen Definition der Objekte in der WEP-Richtlinie, vor allem aber aus der Inhomogenität der Geodateninfrastruktur. Der Objektlayer muss aus zahlreichen, nicht abgestimmten Datenbeständen generiert werden. Fachstellen des Bundes und der Bundesländer unterstützen das Projekt durch Geodaten. Niederösterreich und Oberösterreich stellen auch Grundlagen und Fachexpertisen aus eigenen Projekten zum geogenen Gefahrenpotenzial zur Verfügung.

Verwandte Themen

Waldflächen mit Schutzfunktion gegenüber Lawine und Steinschlag


© BFW
"Geisterpolygone", nicht mehr vorhandene, aber in der Nutzungsebene
der digitalen Katastermappe noch enthaltene Gebäudeflächen und Straßen
sind nur schwer mit GIS-Modellen zu bereinigen. Die österreichische
Geodateninfrastruktur ist noch nicht reif für die großflächige Umsetzung
risikoanalytischer Modellierungen. Es gibt kein umfassendes, einheitliches
digitales Landschaftsmodell


NÜTZLICHE LINKS

Das BFW
Fachinstitute
Ausbildungsstätten
Bundesamt für Wald
Impressum


INTERESSANTE WEBSEITEN

Borkenkäfer Monitoring ISSW 2018 Innsbruck Herkunftsberatung Bodenkarte
FOLGEN SIE UNS

Youtube Facebook

Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft
Austria, 1131 Wien, Seckendorff-Gudent-Weg 8 | Tel.: +43 1 878 38-0, direktion@bfw.gv.at
BFW © 2017