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Institut für Naturgefahren
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Gezielt vor Naturgefahren schützen
Die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV), hat dem BFW die Aufgabe übertragen mehr als 90.000 Schutzbauwerke einer digitalen und datenbankmäßigen Ersterfassung zuzuführen. Zur Bewältigung dieser Aufgabe wurden allein 2013 zusätzlich zum Stammpersonal des Instituts rund 35 Personen mit fachlicher Qualifikation einer  aufgabenspezifischen Einschulung unterzogen und im Rahmen des Projektes in fünf Bundesländern eingesetzt.  Als Datengrundlage dienten einerseits Operate der WLV, andererseits wurden umfangreiche Erhebungen in Wildbacheinzugsgebieten durchgeführt.

Effizienz des Mitteleinsatzes steigern

In den nächsten 5 Jahren plant das Ministerium für ein lebenswertes Österreich rund 1,8 Milliarden Euro in den Schutz vor Naturgefahren in gezielte Bereiche zu investieren (Quelle: BMLFUW). Die optimale Reihung von Prioritäten hat dabei oberstes Gebot. Das Projekt "BauWeKa" ist ein fundamentaler Baustein dieser Zielsetzung, dient dabei sowohl der mittelfristigen Planung der finanziellen Ressourcen für den Betreuungsdienst und die Erneuerung von Schutzanlagen, ist aber auch Grundlage für die Revision tausender Gefahrenzonen-
pläne sowie sozioökonomischer Studien über die Wirkung der Wildbach- bzw. Lawinenverbauungsmaßnahmen. Bauwerke zum Schutz vor Naturgefahren sind zumeist Teil eines Gesamtschutzkonzeptes. Es ist daher, neben dem Zustand des Einzelbauwerkes, auch dessen Funktion/Wichtigkeit in der Schutzkette zu beurteilen.

Klimawandel erfordert flexible Schutzmaßnahmen

Der Klimawandel verändert die den Planungen von Schutzmaßnahmen zu Grunde liegenden Bemessungsgrößen, wie z.B. die Höhe bzw. Intensität von Niederschlägen aber auch den Zeitpunkt ihres Auftretens, was zu neuen Bemessungswerten führen kann. Da die Größen-ordnung dieser Veränderung dzt. nur schwer abzuschätzen ist, der Schutz des menschlichen Lebensraumes  aber erhalten bleiben soll, muss neben dem Monitoring der Bemessungsgrößen auch ein digitales Bauwerks-Monitoringsystem eingeführt werden, das zeigt ob die Schutzbauwerke auch künftigen, veränderten Anforderungen gerecht werden.  

Auftraggeber und Projektpartner: die.wildbach (BMLFUW, Abt. IV5, Leitung: DIin Maria Patek)


Quer- und Längswerke Oselitzenbach


Unterkolkte Ufersicherung


Wildbachsperre im Gebrauchszustand



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