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Green Care WALD
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Gesundheitsort WALD

Alternative Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention

Green Care WALD will dazu beitragen, den Wald als Ort der Gesundheit stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Green Care Projekte können Alternativen zu herkömmlichen Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention bieten. Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen und Interventionen steht dabei stets die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur. Aktive land- und forstwirtschaftliche Betriebe bieten zahlreiche Möglichkeiten, um im Einklang mit der Natur einen wesentlichen Beitrag zur Vitalität der Bevölkerung zu leisten.

Green Care kann und will traditionelle Gesundheits- und Sozialleistungen nicht ersetzen, sondern ergänzende, spezifische Angebote schaffen, die nicht in Konkurrenz stehen, dafür aber neue und qualitativ hochwertige Perspektiven ermöglichen.

Die Stimmung steigt im Wald 

Die Stimmung steigt im Wald. Das mag nichts Neues für jene Menschen sein, die sich regelmäßig im Wald aufhalten können, sei es beruflich oder privat. Für viele Menschen aber gehört Naturerfahrung nicht mehr zum Alltag. Sie haben den Bezug zum Lebensraum Wald verloren. Das hektische Leben in Städten, ohne den wertvollen Ausgleich in der Natur, führt oftmals zu Stress. Damit verbundene körperliche Begleiterscheinungen nehmen in der Bevölkerung zu, sind Warnsignale unserer Zeit.

Wer in der Freizeit in den Wald geht, wird schnell bemerken, dass die eigene Stimmung steigt. Man stellt fest, dass man sich ausgeglichener und ruhiger fühlt. Die Gedanken werden klarer und geordneter, und vielleicht kommen sogar neue Ideen. Denn ist der Stress des Alltags einmal abgelegt, können tiefer liegende Bedürfnisse und Wünsche ins Bewusstsein dringen. Die vielfältigen natürlichen Formen, Farben, Geräusche und Gerüche – fernab von Straßenlärm und Menschenmengen – helfen dabei, ein Gefühl von Weite und Unbeschwertheit entstehen zu lassen. Wald ist ein Ort, wo man zu sich selbst findet, ob alleine oder in Gesellschaft.
Wissenschaftliche Studien belegen die Vorlieben vieler Menschen für ein bestimmtes Aussehen des Waldes, und zwar ist das ein Wald mit hohen Bäumen. Waldbesucherinnen und -besucher mögen genauso Lichtungen, die Helligkeit in den finsteren Wald bringen und somit Sicherheit bieten. Auch von Wasserstellen wie Bächen, Wasserfälle und Seen, die von Wald umgeben sind, geht eine Kraft aus, die von Menschen als wohltuend empfunden wird.

Forschung

Aufenthalte im Wald tun gut und tragen zum Wohlbefinden bei.
Das mag selbstverständlich klingen, doch diese Aussage lässt sich auch wissenschaftlich belegen. Die Studie mit dem Titel „Zur Gesundheitswirkung von Waldlandschaften“ trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Die Studie wurde in Kooperation mit dem Institut für Umwelthygiene am Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität Wien und dem Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung der Universität für Bodenkultur Wien erarbeitet.
Link zur Studie

Praxisbeispiele

Es gibt bereits zahlreiche Beispiele, wie der Wald in der Therapie eingesetzt werden kann.
Hier finden Sie nähere Informationen zu Praxisbeispielen:
Schmerztherapie
Übergewicht
Logopädie
Gewaltprävention




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