Verpackungsholzkontrolle






Ab 1. Juli 2020 werden die phytosanitären Importkontrollen von Verpackungsholz aus Risiko- Ländern gemäß der delegierten VO EU – 2019/2125 durchgeführt. 


In der Delegierten VO (EU) 2019/2125 werden die zuständigen Behörden (in Österreich: Bundesamt für Wald) angehalten,  auf Basis eines risikobasierten Überwachungsplanes, Kontrollen von Waren, die mit Verpackungsholz, das im ISPM 15 Standard geregelt ist, mit Ursprung in Drittländern vor der Zollfreigabe durchzuführen.
Bis zur Veröffentlichung einer Durchführungsentscheidung der EU Kommission über Mindestkontrollfrequenzen bestimmter Warengruppen, wenn sie mit Verpackungsholz aus bestimmten Risikoländern stammen, für alle Mitgliedsländer der EU, wird in Österreich die Delegierten VO (EU) 2019/2125 gemäß der im Amtsblatt des Bundesamts für Wald veröffentlichten Verordnung vollzogen.

pdf Amtsblatt VPH Kontrollen ab Juli 2020

Die wichtigsten Neuerungen umfassen:
•    Reduktion der Warengruppen: verbleibende  meldepflichtige Waren mit  CN Codes: 2514, 2515, 2516, 4401, 4415 10, 4415 20,
      4418, 4421, 6501, 6801, 6802, 6803, 6907
•    Einheitliche Mindest-Kontrollfrequenz: 15%
•    Das nationale VPH Meldesystem ist weiter von den registrierten Anmeldern regulierter Sendungen zu benützen.
      Die amtssignierten Freigabe-Bescheide werden von den Zollbehörden weiterhin akzeptiert.
•    Die Anmeldung einer Sendung im TRACES NT System an der EU Eintrittsstelle beim dort zuständigen Pflanzenschutzdienst
      wird anstelle der Ausstellung eines phytosanitären Transportdokumentes benötigt.
      Nähere Details dazu in den BFW Informationsblättern
 
pdf BFW Info VPH Kontrollen ab 07_2020

pdf BFW-Newsletter-20200228


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Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)
Austria, 1131 Wien, Seckendorff-Gudent-Weg 8 | Tel.: +43 1 878 38-0

Autor: Hoyer-Tomiczek U., Krehan H., Schweiger C., Wurzer C.

Quelle/URL: https://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=9414