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Österreichisches Bioindikatornetz (BIN)
Austrian Bio-Indicator Grid
Biomonitoring mit Höheren Pflanzen
Vom 6.3. bis 7.3.2017 fand ein Biomonitoring Workshop statt der von der AGES GmbH - Linz, der Oberösterreichischen Umweltanwaltschaft und dem VDI organisiert wurde. Alle Vorträge sollen in Kürze auf der Seite der Oberösterreichischen Umweltanwaltschaft als Download angeboten werden.
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Österreichisches Bioindikatornetz: Quecksilberspitzenwerte 2015 in Tirol
In Nadelproben des Österreichischen Bioindikatornetzes wird neben anderen Schadstoffen auch Quecksilber bestimmt. Jetzt wurden in Tirol in den Regionen Schwaz und Brixlegg überhöhte Quecksilberwerte festgestellt.
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Erfassung der Umweltbelastung im Görtschitztal/Kärnten mit Fichten als Bioindikatoren
Auf Grund der festgestellten massiven Kontamination mit Hexachlorbenzol (HCB) bei Futtermitteln und Milchproben im Görtschitztal wurden Nadelproben auf Hexachlorbenzol- und Quecksilbergehalte untersucht. Seit 1983 untersucht das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) im Rahmen des Bioindikatornetzes österreichweit Immissionseinwirkungen mittels Blatt- und Nadelanalysen, zusätzlich werden 80-100 Emittenten pro Jahr mit diesem Verfahren auf forstschädliche Luftverunreinigungen überwacht.
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Das Österreichische Bioindikatornetz einst und jetzt
Mit der Festlegung von Immissionsgrenzwerte für Blatt- und Nadelgehalte in den Verordnungen gegen Forstschädliche Luftverunreinigungen wurde Anfang der 1980er Jahre die Basis für den praktischen Einsatz der Bioindikation mit Waldbäumen geschaffen. Beginnend 1983 wurde ein Bioindikatornetz eingerichtet, das bis heute jährlich beprobt wurde. Das Bioindikatornetz hat sich in den 30 Jahren seines Einsatz als wichtiges Instrument zur Industrieanlagen- und Umweltüberwachung etabliert.
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Aluminiumschlacke und Waldschäden
Bei der Herstellung und Veredlung von Aluminium entsteht auf der metallischen Schmelze die so genannte Krätze. Es handelt sich dabei um gefährlichen Abfall, der unsachgemäß entsorgt zu Waldschäden führen kann. Ammoniak aber auch Fluoride und Chloride sind dabei die wichtigsten Schadverbindungen.
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Österreichisches Bioindikatornetz - Quecksilber als Umweltmarker
Quecksilber wird von der Pflanze nicht benötigt, es reichert sich aber in den Blättern/Nadeln durch direkte Aufnahme aus der Luft, während des Jahres - analog zu Schwefel, Fluor und Chlor - an. Die Quecksilbergehalte wirken in den vorkommenden Konzentrationen zwar nicht unmittelbar toxisch auf die Pflanze, stellen aber eine Belastung für das Waldökosystem dar.
Download Poster FowiTa 19.-21.9.2012
Künstliche und natürliche Radionuklide in Fichtnadeln aus Oberösterreich von 1983-2008 - eine Anwendung für radioökologisches Monitoring
Die räumliche und zeitliche Verteilung der Aktivitätskonzentrationen in den Fichtennadeln wurden umfassend analysiert und dargestellt. Weiters wurde die Relation von natürlichen und künstlichen Radionukliden in den Fichtennadeln bestimmt. Um das Langzeitverhalten des Radionuklids 137Cs abschätzen zu können, wurden ökologische Halbwertszeiten für das Kompartiment Fichtennadel berechnet.
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Radioökologische Untersuchung Oberösterreichs anhand des Bioindikators Fichtennadel / Endbericht
Basierend auf dem laufenden Projekt Beweissicherung Kernkraftwerk Temelin war es das Ziel dieser Untersuchung, eine fundierte radioökologische Datenbasis hinsichtlich der radioaktiven Kontamination von Fichtennadeln im Bundesland Oberösterreich zu schaffen. Der Endbericht liegt nunmehr vor und kann hier heruntergeladen werden.
Download Endbericht (4,2 MB)
Laborvergleichstests verbessern die Analysenqualität beim europäischen Waldschadensmonitoring
Speziell bei großflächigen Monitoringerhebungen, an denen viele Laboratorien beteiligt sind, ist besonderes Augenmerk auf die Analysenqualität zu richten. So sind statistisch signifikante Trends in der Natur bei schlechter Analysenqualität oft erst Jahrzehnte später als solche erkennbar (Sulkava et al., 2007). Bessere Qualität in der Analytik ist somit ein wichtiger Faktor, um Zeit (und damit Kosten) bei Monitoringprojekten zu sparen.
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Biomonitoring mit höheren Pflanzen
Vom 27.11.2008 bis 28.11.2008 fand in Linz ein Workshop zum Thema Biomonitoring mit höheren Pflanzen statt. Die Veranstaltung wurde von der AGES, der OÖ Umweltanwaltschaft und der OÖ Akademie für Umwelt und Natur veranstaltet. (Programm)
Bioindikation mit Waldbäumen-Quecksilberbelastung in Österreich (A. Fürst)
Radioökologische Untersuchung OÖ unter Anwendung des Bioindikators Fichtennadeln (C. Seidel)
Beurteilungswerte für Quecksilber in Nadeln von Waldbäumen
Im Gegensatz zu anderen Schadstoffen, für die in der Zweiten Verordnung gegen Forstschädliche Luftverunreinigungen gesetzliche Grenzwerte in Blättern und Nadeln festgelegt sind, fehlen diese für Quecksilber. Mit aktuellen Ergebnissen aus dem Österreichischen Bioindikatornetz wird ein Beurteilungswert (0,017 mg Hg/kg) abgeleitet, über dem ein Immissionseinfluss angenommen werden muss.
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Impact of Environmental Change on the Radioecology of Spruce Trees in Upper Austria
In a two years project spruce needle samples of the Austrian Bioindicator Grid were analysed by gamma spectrometry to detect the geographical and temporal distribution of radionuclides with the main focus on the radioactive contamination before and after the Chernobyl fallout in 1986. This Poster was presented on the 12th International Congress of the International Radiation Protection Association/Buenos Aires 19 / 24 October 2008.
Download Poster (100k)
Radionuklide als Umweltindikatoren - Radioökologische Untersuchung Oberösterreichs anhand des Bioindikators Fichtennadel
Fichtennadeln haben sich in den letzten 25 Jahren hervorragend als Bioindikator zur Feststellung der räumlichen Verteilung von Schadstoffdepositionen bewährt. Da beim Tschernobylfallout große Mengen von radioaktiven Stoffen durch die Atmosphäre transportiert und die oberösterreichischen Wälder stark kontaminiert wurden, wurde für diese radioökologische Untersuchung der Bioindikator Fichtennadel herangezogen.
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Beiträge zur Bioindikation mit Waldbäumen auf der 17. ATSPB Tagung 2008
In Stainz/Stmk würde die 17. Tagung der Austrian Society of Plant Biology vom 21-23. Mai 2008 abgehalten. Die Beiträge zur Bioindikation mit Waldbäumen können hier heruntergeladen werden:

Praktischer Einsatz der Bioindikation mit Waldbäumen (3 MB)
Quecksilber in Fichtennadeln (600 kB)
Tagung "Immissionsschutz des Waldes in Österreich", 21. November 2007
Am 21. November 2007 fand am BFW (Mariabrunn) die Fachtagung Immissionsschutz des Waldes in Österreich statt. Die Tagung wurde vom Lebensministerium im Rahmen des Walddialoges veranstaltet. Die Vorträge des BFWs und weiterführende Links sind hier zusammengefasst.
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Quecksilber ein giftiges Schwermetall im Waldökosystem
Quecksilber ist ein toxisches Schwermetall. Bioindikation mit Waldbäumen ist ein geeignetes Verfahren zum Nachweis von Quecksilberimmissionen in der Umwelt. Wurde früher nur im Nahbereich von mutmaßlichen Emittenten Quecksilber untersucht, konnte mit dem Österreichischen Bioindikatornetz erstmals die Verteilung von Quecksilber landesweit erfasst werden.
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Quecksilbergehalte in Fichtennadeln
Um einen ersten Überblick über die in Österreich vorliegenden Quecksilbergehalte in Fichtennadelproben zu bekommen wurden/werden Proben des Österreichischen Bioindikatornetzes der Probenahme 2006 auf ihren Quecksilbergehalt untersucht.
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Bedeutung des Bioindikatornetzes bei der Anlagengenehmigung
Die Ergebnisse des Österreichischen Bioindikatornetzes (BIN) bilden einen wichtigen Bestandteil der in Österreich erhobenen Umweltdaten. Diese Ergebnisse können und werden von Behörden, Universitäten, Ziviltechnikern und Waldbesitzern genutzt. Im Genehmigungsverfahren von Industrieanlagen sind die Auswirkungen der Anlage auf betroffene Umweltmedien (Luft, Wasser, Mensch, Wald,…) zu berücksichtigen. Die Basisdaten werden vom Österreichischen Bioindikatornetz geliefert
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BFW-Praxisinfo 05/2004
Trotz der Reduktion von Emissionen sind Luftschadstoffe für die Wälder in Österreich noch immer ein bedeutender Risikofaktor. Nach wie vor ist die Belastung der Wälder durch Luftschadstoffe zu hoch. Neben Ozon zählen Stickstoffoxide, saure Niederschläge und Schwermetalleinträge und immer noch Schwefeldioxid zu den wichtigsten Schadstoffen.
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Die Forstbehörde als erster Ansprechpartner bei Immissionsschäden
Der Ablauf des Behördenverfahrens zur Feststellung von forschädlichen Luftverunreinigungen nach dem Österreichischen Forstgesetz wird beschrieben. Ein wesentlicher Vorteil dieser umfangreichen Erhebungen ist das Vorhandensein fundierter Unterlagen über den Waldzustand bzw. die Immissionsbelastung und -entwicklung in der Umgebung von Emittenten bei der Teilnahme an Gewerberechtsverfahren, da dort die in der Verordnung angeführten Grenzwerte eingebracht und gut durchgesetzt werden können.
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Beweissicherung Kernkraftwerk Temelin - Untersuchung von Fichtennadelproben des österreichischen Bioindikatornetzes
Im Jahre 1990 wurde im Hinblick auf das Kernkraftwerk Temelin eine Zusammenarbeit des Landes Oberösterreich mit dem damaligen Bundesministerium für Gesundheit und Konsumentenschutz beschlossen. Es wurden ua. Fichtennadelproben des Österreichischen Bioindikatornetzes auf ihre Belastung mit Cs-137 vor und nach dem Atomunfall in Tschernobyl untersucht.
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International Conference on Ecological Remediation and using of Bioindication Methods (25.-26.8.2005 Velenje/SLO)
The aim of the conference was to put attention on qualitative and quantitative aspects of biomonitoring and bioindication methods before and after ecological remediation, on innovative use of bioindicators in risk assesment and on the processes avalaible for improving environmental condition.
Programme and Abstracts
PHARE-Project
137Cs und 90Sr Kontaminationen von Fichtennadeln im Norden von Österreich
In Proben des Bioindikatornetzes wurde die Belastung mit 137Cs und 90Sr im Norden von Österreich nach dem Atomunfall von Tschernobyl erhoben. Nach dem Unfall in Tschernobyl wurden im ersten Nadeljahrgang (Austrieb April/Mai 1986) der Probenahme 1986 ein Maximalwert von 1466 Bq/kg und im zweiten Nadeljahrgang (Austrieb vom April/Mai des Vorjahrs) ein Maximalwert von 3800 Bq/kg festgestellt.
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