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Fegeschäden / Schlagschäden
Durch das Schalenwild werden sowohl beim jährlichen Abfegen des Bastes vom neuen Geweih als auch beim Markieren des Territoriums oder als Imponiergehabe Forstpflanzen mit Geweih oder Horn bearbeitet. Bevorzugt gefegt bzw. geschlagen werden Bäume und Sträucher, die in ihrer unmittelbaren Umgebung auffällig sind, die über weiche, elastische Zweige oder Stämme verfügen oder die auf den betroffenen Flächen selten sind.


Zirbe, ca. 40 cm hoch: Die Rinde ist auf einem Drittel der Länge vollständig vom Stamm gefegt. Keine Überlebenschance!
Lärche wird sehr häufig gefegt, manchmal alle Exemplare eines Bestandes

Unter den Wirtschaftsbaumarten im Gebirge sind Lärche und Zirbe besonders betroffen. Ein Fegeangriff zieht zumeist den Ausfall der betroffenen Pflanzen nach sich. Sind nicht alle Teile solcher Bäumchen zerstört und treiben tieferliegende Zweige wieder aus, ist dennoch oft der Konkurrenznachteil gegenüber den anderen Forstpflanzen nicht mehr einzuholen.



von Rehwild gefegte Kiefern, die Linke schon tot, die Rechte noch lebendfrischer Fege- bzw. Schlagschaden von Rotwild an Fichte, alte Schälschäden im Hintergrund
21.08.06 | Bearbeitung: Lackner
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