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Die Standraumregulierung, eine aus Zeit und Geldmangel allzu oft vernachlässigte Maßnahme, hat neben forstlichem Nutzen den Vorteil, daß wieder Licht auf den Boden und damit der Äsung zugute kommt. Aus forstlicher wie wildbiologischer Sicht sollten diese Maßnahmen bereits im Dickungsstadium einsetzen. Die Einstandsqualität solcher Bestände wird gemindert, da sich Wild im lockeren Bewuchs weniger gerne aufhält. Vor allem in Fichten- und Buchenwäldern gelangt viele Jahrzehnte, werden sie nicht aufgelichtet, zuwenig Licht auf den Boden, um Äsung gedeihen zu lassen. Eine Auflichtung solcher Bestände bietet dem Wild hingegen zusätzlich Äsung, deren Nutzung den Verbißdruck auf forstliche Gehölze mindern kann.

Die Anlage von Äsungsflächen (es müssen nicht Wildäcker sein, meist genügen kleine, etwa 1/4 ha umfassende Wiesen, die aber gemäht werden sollen, um stets frische Vegetation bieten zu können) kann Wild, neben der Verbesserung der Äsungssituation, an Revierteile binden, wo seine Anwesenheit weniger Schäden verursacht. Das Belassen von Sträuchern und Füllhölzern bei Kulturpflegemaßnahmen bzw. deren Förderung ist ein wertvoller Beitrag zur Entlastung der Forstgehölze.
02.08.06 | Bearbeitung: Lackner
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