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Vom südchinesischen Muntiak (Muntiacus reevisi) wird berichtet, es gäbe in Südengland von dieser Art bereits mehr Exemplare, als Rehe. In Europa ist der Muntiak bereits in Frankreich verbreitet und taucht zunehmend in den westlichen Nachbarländern auf. Mir wurden bereits Sichtbeobachtungen aus Österreich mitgeteilt, wobei die Art dem Beobachter unbekannt war, die genaue und detaillierte Beschreibung aber diesen Schluß nahelegte.

Das Nahrungsspektrum dieser Schopfhirsche ist ähnlich dem der Rehe; die Tiere sind jedoch kleiner und gedrungener. Speziell das Auftauchen einer nicht "eingenischten” Spezies kann die Lebensraumbelastung nicht nur additiv steigern, der zusätzliche Schaden nimmt in solchen Fällen oft exponentiell zu.

Eine sehr urtümliche Art, die ähnlich wie der Muntiak den Weg nach Mitteleuropa gefunden hat, ist das chinesische Wasserreh (Hydropotes inermis), das aber wegen seiner spezifischen Lebensraumansprüche eher in Auwäldern und Flußniederungen bleiben wird.
02.08.06 | Bearbeitung: Lackner
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