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Österreichisches Bioindikatornetz (BIN)
Austrian Bio-Indicator Grid
Österreichisches Bioindikatornetz - Schwefelimmissionseinwirkungen 2018

Zur Überwachung der Auswirkungen der Luftverschmutzung in Waldökosystemen wurde 1983 das Österreichische Bioindikatornetz eingerichtet und seither werden jährlich im Herbst auf den ausgewählten Punkten zwei Probebäume beerntet. Als passiver Akkumulationsindikator wird Fichte bzw. im trockenen Osten Österreichs Weiß- und Schwarzkiefer sowie Buche eingesetzt.

Das Schwefelergebnis 2018 des Österreichischen Bioindikatornetzes ist mit 4,4 % Schwefel-Grenzwertüberschreitungen beim Grundnetz höher als im Vorjahr (2017: 1,6 %).

Beim seit 1985 beernteten (verdichteten) Netz 85 konnte 2018 ebenfalls eine leichte Zunahme festgestellt werden, hier wiesen 4,6 % der Punkte Grenzwertüberschreitungen auf (2017: 4,2 %). Knapp 90 % dieser Punkte mit Gesamtklassifikation 3 lagen im Burgenland, in Kärnten, in Niederösterreich und der Steiermark. Die Gesamtklassifikation 4 wurde an keinem Punkt festgestellt.

In den folgenden Ländern/Bezirksforstinspektionen (Bezirken) waren 2018 SO2-Immissionseinwirkungen nachweisbar:
Burgenland: Burgenland Nord und Süd
Kärnten: St. Veit a.d. Glan, Völkermarkt und Wolfsberg
Niederösterreich: Bruck an der Leitha, Gänserndorf, Horn, Korneuburg, Krems an der Donau, Neunkirchen, Waidhofen an der Thaya und Zwettl
Oberösterreich: Braunau
Steiermark: Bruck-Mürzzuschlag, Deutschlandsberg, Graz-Umgebung, Hartberg, Liezen und Südoststeiermark
Tirol: Landeck
Wien



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11.09.19 | Fürst, A.
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