Einrichtung von fünf Flächen für genetisches Monitoring in Generhaltungswäldern 2023 - Installation of five plots for genetic monitoring in gene conservation forests in 2023
Projektleitung: Heino Konrad - Ökologische Genetik
Heino Konrad Abteilungsleitung Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz Ökologische Genetik Seckendorff-Gudent-Weg 8 1131 Wien +43-1-87838-2112 heino.konrad@bfw.gv.at VCard herunterladen
externe Partner: -
Kernbotschaft:
Genetisches Monitoring in Wäldern ist notwendig um festzustellen ob sich Änderungen in der Umwelt positiv oder negativ auf die genetische Vielfalt der Wälder auswirkt. Dies ist besonders in den Zeiten des Klimawandels wichtig. Mit dem Projekt GenMonAT wird ein wichtiger erster Schritt dazu in Österreich gesetzt.
Zusammenfassung:Forstgenetisches Monitoring in Generhaltungswäldern ist die aktuelle Methode um genetische Aspekte der Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme dokumentieren zu können. Es ist das Ziel des forstgenetischen Monitorings, den aktuellen Zustand der genetischen Ressourcen zu erfassen und relevante Entwicklungen im Zeitverlauf zu quantifizieren, um das langfristige adaptive evolutionäre Potenzial zu erhalten. Durch die Beobachtung zeitlicher Veränderungen in Populationen können kausale Faktoren abgeleitet und deren relative Bedeutung bewertet werden. Das FGM ist daher ein prognostisches Werkzeug und bildet die Datenbasis zur Aufrechterhaltung von Prozessen, die die genetische Diversität in natürlichen Populationen sichern. Es kann frühzeitig eine potenziell nachteilige Entwicklung der Anpassungsfähigkeit von Wäldern identifizieren, bevor diese auf höheren Biodiversitätsebenen (z. B. Arten- oder Ökosystemdiversität) sichtbar werden, und somit die Nachhaltigkeit von Waldbewirtschaftungsmaßnahmen verbessern und zukünftige Forschungsaktivitäten steuern. Die Methodik ist ausführlich in Bajc et al. (Ed.) Handbuch zum forstgenetischen Monitoring. Slowenisches Forstinstitut: Verlag Silva Slovenica, Ljubljana, http://dx.doi.org/10.20315/SFS.176 beschrieben. Im Projekt GenMonAT werden als erster Scchritt für ein langfristiges genetisches Monitoringssystem fünf Monitoringflächen in Österreich (für die Baumarten Traubeneiche, Rotbuche, Schwarzkiefer, Zirbe und Tanne) eingerichtet.
Handlungsempfehlungen für die Praxis:
Der nächste Schritt im genetischen Monitoring ist die Beprobung von Verjüngung und die Genotypisierung der gewonnenen Proben, um die Basiswerte für das langfristige genetische Monitoring zu erhalten.
Im Abstand von ca. 10 Jahren soll dann die Beprobung erneut durchgeführt werden, um Änderungen in der Allelstruktur der untersuchten Bestände feststellen zu können.
BFW-Projektmitarbeiter*innen: Anton Aigner | Wilfried Nebenführ | Peter Muckenhuber
Einrichtung von fünf Flächen für genetisches Monitoring in Generhaltungswäldern 2023 - Installation of five plots for genetic monitoring in gene conservation forests in 2023
Projektleitung: Heino Konrad - Ökologische Genetik
Heino Konrad Abteilungsleitung Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz Ökologische Genetik Seckendorff-Gudent-Weg 8 1131 Wien +43-1-87838-2112 heino.konrad@bfw.gv.at VCard herunterladen
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Kernbotschaft:
Genetisches Monitoring in Wäldern ist notwendig um festzustellen ob sich Änderungen in der Umwelt positiv oder negativ auf die genetische Vielfalt der Wälder auswirkt. Dies ist besonders in den Zeiten des Klimawandels wichtig. Mit dem Projekt GenMonAT wird ein wichtiger erster Schritt dazu in Österreich gesetzt.
Zusammenfassung:Forstgenetisches Monitoring in Generhaltungswäldern ist die aktuelle Methode um genetische Aspekte der Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme dokumentieren zu können. Es ist das Ziel des forstgenetischen Monitorings, den aktuellen Zustand der genetischen Ressourcen zu erfassen und relevante Entwicklungen im Zeitverlauf zu quantifizieren, um das langfristige adaptive evolutionäre Potenzial zu erhalten. Durch die Beobachtung zeitlicher Veränderungen in Populationen können kausale Faktoren abgeleitet und deren relative Bedeutung bewertet werden. Das FGM ist daher ein prognostisches Werkzeug und bildet die Datenbasis zur Aufrechterhaltung von Prozessen, die die genetische Diversität in natürlichen Populationen sichern. Es kann frühzeitig eine potenziell nachteilige Entwicklung der Anpassungsfähigkeit von Wäldern identifizieren, bevor diese auf höheren Biodiversitätsebenen (z. B. Arten- oder Ökosystemdiversität) sichtbar werden, und somit die Nachhaltigkeit von Waldbewirtschaftungsmaßnahmen verbessern und zukünftige Forschungsaktivitäten steuern. Die Methodik ist ausführlich in Bajc et al. (Ed.) Handbuch zum forstgenetischen Monitoring. Slowenisches Forstinstitut: Verlag Silva Slovenica, Ljubljana, http://dx.doi.org/10.20315/SFS.176 beschrieben. Im Projekt GenMonAT werden als erster Scchritt für ein langfristiges genetisches Monitoringssystem fünf Monitoringflächen in Österreich (für die Baumarten Traubeneiche, Rotbuche, Schwarzkiefer, Zirbe und Tanne) eingerichtet.
Handlungsempfehlungen für die Praxis:
Der nächste Schritt im genetischen Monitoring ist die Beprobung von Verjüngung und die Genotypisierung der gewonnenen Proben, um die Basiswerte für das langfristige genetische Monitoring zu erhalten.
Im Abstand von ca. 10 Jahren soll dann die Beprobung erneut durchgeführt werden, um Änderungen in der Allelstruktur der untersuchten Bestände feststellen zu können.
BFW-Projektmitarbeiter*innen: Anton Aigner | Wilfried Nebenführ | Peter Muckenhuber