Schadensanalysesystem - Schadenstyp Detailansicht
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Blausieb Zeuzera pyrina | english

Symptome    Schäden durch Raupenfraß in Ästen und Stämmen mit weniger als 10 cm Durchmesser; erkennbar an den Bohrlöchern und an dem durch die Raupen ausgeworfenen Kot und Genagsel; befallene Äste welken und sterben ab; Baum versucht die Wunde (Fraßgang) zu überwallen.
Bedeutung    Falterflug im Juni oder Juli; Eier werden in Baumwunden oder Rindenrissen abgelegt; Larven dringen in den Holzkern von stärkeren Ästen und dünnen Stämmen ein; Larvenfraß 2(-3)-jährig. Starke physiologische Schwächung bei Jungbäumen; Aststerben, selten Baumsterben.
Massnahmen    Bei Einzelbäumen: Abschneiden und Verbrennen der frisch befallenen Äste; Junge Larven, die noch nicht tief ins Holz vorgedrungen sind, können auch mit einem spitzen Draht aufgestochen werden; Anwendung von Pheromonfallen mit Sexualduftstoffen möglich.
Betroffene Baumarten    Ahorn; Apfel; Birke; Birne; Eberesche, Vogelbeere; Elsbeere; Erle; Esche; Flieder; Linde; Mehlbeere; Pappel; Rosskastanie; Walnuss; Weide;
Betroffene Pflanzenteile    Stamm; Trieb/Zweig/Ast;


Blausieb im Fraßgang
Blausieb im Fraßgang Gesamtansicht
Blausieb: Schadensbild an der Rinde, Erle
Blausieb: Fraßgänge in einem Erlenstamm
Blausieb an Gleditschie: Bohrmehlauswurf, Zweig abnorm verdickt
Blausieb: Schmetterling

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