Schadensanalysesystem - Schadenstyp Detailansicht
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Herbizide und andere Pestizide

Symptome    Nadelgehölze: Triebverkrümmungen, Triebstauchungen, abnorme Triebverdickung, Triebverbänderung, Wuchsanomalien (abnorme Verzweigung durch Knospenschäden; Nadeln hypertroph (fleischig verdickt) oder verkümmert und gekrümmt; Nadelverfärbung gelb, rot, violett, braun. Laubgehölze: Blattverkrümmungen, Blattstielverkrümmungen, abnorme Kleinblättrigkeit, helle Vergilbung (entweder der Blattnerven oder zwischen den Blattnerven oder des gesamten Blattes), Knospensterben, Verzweigungsanomalien.
Bedeutung    Am häufigsten in Christbaumkulturen, in Gärten, ganz allgemein im urbanen Bereich, aber auch an Nadelhölzern und Laubgehölzen (z.B.Robinie) im Nahbereich von Äckern. Selten zum Absterben führend, aber meist Schäden verursachend, die erst nach Jahren ausheilen. Verwechslung mit Frost, Pilzkrankheiten, Immissionsschäden und Schäden durch Streusalz.
Massnahmen    Kurativ: Wasserversorgung sollte optimal sein. Prophylaktisch: fachgerechte Ausbringung von Pestiziden zur Vermeidung der Schäden.
Betroffene Baumarten    Alle Gehoelzarten;
Betroffene Pflanzenteile    Blatt; Nadel; Stamm; Trieb/Zweig/Ast; Wurzel;


Herbizidschaden an Tannennadeln
Tanne: Nadelvergilbung an der Spitze beginnend
Verbänderung (Nadeln seitlich verwachsen)
Triebverkrümmungen und Knospensterben
Blattschäden bei Ahorn
schwerer Schaden an Tanne: kompletter Nadelbesatz verätzt

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