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Miniermotten an Cupressaceaen - Wacholderminiermotten, Thujenminiermotte, Zypressenminiermotte | english

Symptome    Ab Herbst Braunwerden der Blattschuppen von Triebspitze her; Blattschuppen im Gegenlicht durchscheinend. Bricht man die Triebe ab, so sind diese ausgehöhlt, fast frei von Bohrmehl und meist mit einer grünen bis gelblichgrünen Raupe, im späteren Frühjahr mit einer dunkelbraunen Puppe besetzt. Je nach Art erkennt man ab Juni den Schädling auch an den kleinen, kreisrunden Ausbohrlöchern an den Trieben.
Bedeutung    Für die Gesundheit der Pflanzen spielen diese Schmetterlinge keine Rolle, lediglich das Erscheinungsbild der Pflanze leidet. Nach mehrjährigem Befall kann es auch zur Auslichtung der Pflanze kommen.
Massnahmen    Erfolgreich ist eine Bekämpfung mit einem Häutungshemmer, der schon die frühe Entwicklung der Raupen stört. Der richtige Zeitpunkt für die Behandlung ist zum Zeitpunkt des Schwärmens der Schmetterlinge. Feststellung des Zeitpunktes mittels Pheromonfallen oder eigener Beobachtung. Bei Hecken wirkt ein stärkerer Rückschnitt im Herbst oder zeitigen Frühjahr befallsdruckmindernd.
Betroffene Baumarten    Lebensbaum (Thuje); Riesenzypresse; Scheinzypresse; Wacholder;
Betroffene Pflanzenteile    Blatt; Trieb/Zweig/Ast;


Wacholderminiermotte: Raupe beim Wechsel der Fraßstelle
Wacholderminiermotte: ausgehöhlter Trieb
Thujenminiermotte: Raupe in miniertem Trieb
Starker Befall der Triebspitzen eines Thujenzweiges
Ausbohrloch mit Bohrmehl
Minierte Triebe mit Ein/Ausbohrloch, Wacholder

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