![]() |
Borkenkäfergefahr nach Harvestereinsatz?
C. Tomiczek, A. Pfister Vielerorts werden Durchforstungen mit Harvester durchgeführt. Bei dieser Form des Maschineneinsatzes bleibt jedoch naturgemäß viel Schwachholz, Ast- und Kronenmaterial im Bestand zurück, wodurch sich allgemein die Borkenkäfergefahr, insbesondere durch den Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) erhöht. Im Optimalfall sollte das bruttaugliche Material gehäckselt werden. Ist dies nicht gewünscht oder möglich, kann durch verschiedene Vorsichtsmaßnahmen die Gefahr einer Borkenkäfervermehrung und damit einer Bedrohung von stehenden Fichten deutlich herabgesetzt werden. Die Flugzeit des Kupferstechers steigt, im Gegensatz zum Buchdrucker, im Laufe des Jahres kontinuierlich an. Seinen Flughöhepunkt erreicht er während des Sommers. Vor und während dieser Zeit besteht große Wahrscheinlichkeit, daß die Bruttauglichkeit des im Bestand verbliebenen Materials gegeben ist und vom Kupferstecher befallen wird. |
![]() Statistik |
Für eine Minderung des Befallsrisikos sind folgende
Punkte zu beachten:
|