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Institut für Forstschutz
Leiter: Dipl.-Ing. Dr. Christian Tomiczek

Aktuelle Hinweise
Baumlexikon
Forstschutz Aktuell Nr. 25
Borkenkäfer 2000
Rüsselkäfer
Pilzkrankheiten bei der Bestandesbegründung
Bockkäfer aus China
Wurzeldeformationen
Blattpilze 99
Importholzschädlinge
Stadtbaumbuch
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Aufgaben 

Am Institut für Forstschutz werden Beeinträchtigungen des Waldes durch biotische, abiotische und anthropogene Schadfaktoren erhoben und Bekämpfungsstrategien entwickelt. 

Information und Beratung von Forstbetrieben, Forstbehörden und Privatpersonen sind ein wesentlicher Bestandteil der Forstschutz-Tätigkeit. 

Bedeutende Forstschutzprobleme sind:

  • Sturm-, Schnee-, Hagel- und Frostschäden
  • Insektenschäden
  • Wildschäden und Waldweide
  • Anthropogene Schäden
  • Pilzschäden


Abteilungen 

Kontakt

Seckendorff-Gudent-Weg 8, A-1130 Wien
Tel +43-1-878 38 / 1131
Fax +43-1-878 38 /1250
Email: christian.tomiczek@bfw.gv.at


Aus der Forschung

Kiefernsterben
Kiefernsterben

Befallsrisiko von Splintholznematoden in Zusammenhang mit der südeuropäischen Kiefernwelke und Holzimporten aus Asien 

Die Arbeit ist Teil eines EU-Projektes, das gemeinsam mit der BRD, Italien, Irland und Griechenland durchgeführt und von der EU teilfinanziert wird.

Ziel des Projektes ist die Abschätzung der Gefahren durch Holzimporte sowie die Prüfung der Pathogenität von Bursaphelenchus mucronatus und anderer Bursaphelenchus-Arten. 

Derzeit ist unbekannt, ob nicht pathogene Bursaphelenchus-Arten oder -Herkünfte über Holzimporte nach Österreich gelangen und bei Absterbenserscheinungen an Koniferen beteiligt sind. 

Folgende Themen werden behandelt:

  • In den Teilnehmerstaaten vorkommende Bursaphelenchus-Arten
  • Erarbeitung von Analysemethoden
  • Testung der Pathogenität von Bursaphelenchus mucronatus und anderen Bursaphelenchus-Arten
  • Klärung der Vektorenfrage (Überträger der Nematoden)
  • Beteiligung abiotischer Faktoren
  • Charakterisierung von Bursaphelenchus mucronatus hinsichtlich Auftreten und Gefährlichkeit
Kontakt: 
Dr. Christian Tomiczek: 
Tel: 02222 / 878 38 / 1132
Fax: 02222 / 877 38 / 1250
Email: christian.tomiczek@bfw.gv.at


Befallsrisiko von Splintholznematoden in Zusammenhang mit der südeuropäischen Kiefernwelke und Holzimporten aus Asien 

Die Arbeit ist Teil eines EU-Projektes, das gemeinsam mit der BRD, Italien, Irland und Griechenland durchgeführt und von der EU teilfinanziert wird.

Ziel des Projektes ist die Abschätzung der Gefahren durch Holzimporte sowie die Prüfung der Pathogenität von Bursaphelenchus mucronatus und anderer Bursaphelenchus-Arten. 

Derzeit ist unbekannt, ob nicht pathogene Bursaphelenchus-Arten oder -Herkünfte über Holzimporte nach Österreich gelangen und bei Absterbenserscheinungen an Koniferen beteiligt sind. 

Folgende Themen werden behandelt:

  • In den Teilnehmerstaaten vorkommende Bursaphelenchus-Arten
  • Erarbeitung von Analysemethoden
  • Testung der Pathogenität von Bursaphelenchus mucronatus und anderen Bursaphelenchus-Arten
  • Klärung der Vektorenfrage (Überträger der Nematoden)
  • Beteiligung abiotischer Faktoren
  • Charakterisierung von Bursaphelenchus mucronatus hinsichtlich Auftreten und Gefährlichkeit
Kontakt: 
Dr. Christian Tomiczek: 
Tel: 02222 / 878 38 / 1132
Fax: 02222 / 877 38 / 1250
Email: christian.tomiczek@bfw.gv.at


Maßnahmen zur Bekämpfung der Roßkastanienminiermotte Cameraria ohridella 

  • Beratung und fachliche Auskunftserteilung bei Anfragen 
  • Testung von alternativen und biologischen Bekämpfungsverfahren
  • Befallserhebungen in Österreich
Kontakt: 
Dipl.-Ing. Hannes Krehan
Tel: 02222 / 878 38 / 1128
Fax: 02222 / 877 38 / 1250
Email: hannes.krehan@bfw.gv.at

Aufbau eines Schadensanalysesystemes und einer Forstschutz-Datenbank 

Expertensystem zur Schadensanalyse
Die Diagnoseergebnisse der eingesandten Pflanzenproben wurden bisher schriftlich dokumentiert, wobei das vorhandene Datenmaterial bis in das Jahr 1948 zurückreicht. Seit 1997 werden diese Daten auch in einer Datenbank erfaßt, um danach mit einer Bilddatenbank verknüpft zu werden. In der Folge soll ein Expertensystem zur Unterstützung der Schadensanalyse und darauf aufbauend ein Frühwarnsystem für verschiedene Forstschädlinge entwickelt werden.

Kontakt: 
Dr. Thomas Cech 
Tel: 02222 / 878 38 / 1147
Fax: 02222 / 877 38 / 1250
Email: thomas.cech@bfw.gv.at


Schäden an Christbaumkulturen 

Auf Grund der steigenden Bedeutung der Christbaumkultur als land- und forstwirtschaftlicher Nebenerwerb ist das Institut für Forstschutz mit einer ständigen Zunahme an Einsendungen zur Bestimmung von Schadursachen konfrontiert. Das Institut trägt dem immer größeren Informationsbedarf durch Vorträge, Beratung vor Ort etc. Rechnung. 

Ein von Mitarbeitern des Instituts für Forstschutz zusammengestellter Ratgeber gibt Auskünfte über Anlage und Pflege von Christbaumkulturen, Christbaumschäden in Wort und Bild und ihre Behandlung: 

B. Perny, Th. Cech, E. Donaubauer, Ch. Tomiczek: Krankheiten und Schädlinge in Christbaumkulturen, Forstliche Bundesversuchsanstalt, Wien 1996, 156 S., öS 350,--

Kontakt: 
Ing. Johann Brandl, Ing. Franz Gruber
Tel: 02222 / 878 38 / 1102
Fax: 02222 / 877 38 / 1250
Email: johann.brandl@bfw.gv.at,   franz.gruber@bfw.gv.at


Weitere Arbeiten

  • Ursachenanalsyse verschiedener Waldschäden
  • Entwicklung biologischer und biotechnischer Strategien zur Vorbeugung und Bekämpfung von Forstschäden
  • Entwicklung verschiedener Erhebungsmethoden zur Erfassung von Wildschäden
  • Erarbeitung von Grundlagen zur Verringerung von Wildschäden
  • Überwachung und Monitoring von Forstschädlingen
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Beratung & Service

Diagnose und Prüfung

  • Pflanzenschutzdienst für Forstpflanzen und Holz nach dem Pflanzenschutzgesetz 1995 
  • Prüfung forstlicher Pflanzenschutzmittel nach dem Forstgesetz 1975 und dem Pflanzenschutzmittelgesetz 1997
  • Diagnose von Proben auf Schadursachen und aktuelles Auftreten von Forstschäden nach dem Forstgesetz 1975 


Beratung

Untersuchungen von Pflanzenproben

Am Institut für Forstschutz werden jährlich ca. 500 Pflanzenproben hinsichtlich der Ursache ihrer Schädigung untersucht. Das Spektrum umfaßt von Ziergehölzen über Obstbäume bis zu Waldbäumen alle verholzten Pflanzen. Die Untersuchungen erfolgen im Rahmen eines für jedermann zur Verfügung stehenden kostengünstigen Service. Dieses wird ganzjährig von Waldbesitzern und Forstbetrieben, aber auch von Christbaumzüchtern, Baumschulisten, Gärtnereien und nicht zuletzt von zahlreichen Gartenbesitzern in Anspruch genommen. 

Die Proben erreichen die Forstliche Bundesversuchsanstalt entweder auf dem Postweg oder sie werden direkt zum Institut für Forstschutz gebracht, wo die Bearbeitung des Schadensfalles im Beisein des Kunden ad hoc erfolgt. Anhand der vorhandenen Symptome und Organismen (z.B. Insekten, Pilze, Bakterien) werden die Ursachen für die Schäden identifiziert. Im Anschluß daran werden dem Kunden Maßnahmen zur Bekämpfung der Schadensursachen bzw. zur Vermeidung zukünftiger Schäden empfohlen. 


Forstschutz-
Merkblätter

  • Gefahr durch Borkenkäfer. Überwachung, Vorbeugung und Bekämpfung 
  • Die chemische Bekämpfung des großen braunen Rüsselkäfers (Hylobius abietis L.)
  • Borkenkäfer - Gefahr nach Sturmschäden
  • Mäuse als Forstschädlinge. Merkmale - Lebensweise - Bedeutung - Bekämpfung,
  • Waldameisen. Merkmale - Lebensweise - künstl. Vermehrung, 
  • Nadelkrankheiten und Kronenzustand der Fichte (Picea abies L.),
  • Nadelkrankheiten und Kronenzustand der Weißtanne (Abies alba Mill.)
  • Nadelkrankheiten und Kronenzustand von Weißkiefer (Pinus sylvestris L.), Schwarzkiefer (Pinus nigra Arnold), Zirbe (Pinus cembra L.) und Latsche (Pinus mugo Turra),
  • Forstschutz aktuell

Kooperationen und Mitarbeit

Österreich

  • Österreichischer Forstverein, Vorsitzender des Fachausschusses für Forstschutz (Dipl.-Ing. Dr. Christian Tomiczek)


International

  • IUFRO, Leitung der Arbeitsgruppe Pathology (Dipl.-Ing. Dr. Christian Tomiczek)
  • EPPO (European and Mediterranean Plant Protection Organization) (Dipl.-Ing. Dr. Christian Tomiczek)
  • IUFRO, Leitung der Arbeitsgruppe Disease / Environment interactions in forest decline (Dr. Thomas Cech)
  • EU, Vertreter Österreichs für forstlich relevante Ausschüsse im Bereich Freier Warenverkehr, Ständiger Ausschuß für Pflanzengesundheit (Dr. Thomas Cech, Dipl.-Ing. Hannes Krehan, Dr. Christian Tomiczek)

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TomC/FeiH/PfiA/LinR, 2001-06-11